Reisebericht: 4 Wochen England (viele Bilder, 30MB)


#1

Hallo Allerseits!

Was gibt es im grauen Winter schöneres, als die Fotos der letzten Ferien anzuschauen und sich auf die nächsten zu freuen?

Ich habe mir den ganzen Juli frei genommen, um mal wieder nach England zu düsen. Ich war das erste mal im Sommer 2011 dort, 2012 wollte ich nochmals hin, jedoch war mein Motor unterwegs anderer Meinung :cry: Also musste ich mein Vorhaben letzten Sommer wiederholen. Ich bin seit dem ersten Mal dort oben begeistert von Südengland. Befindet man sich nicht gerade in einer grösseren Stadt, ist die Landschaft sensationell und die Leute sind sehr angenehm. Nebst der herrlichen Landschaft gibt es auch noch praktisch der ganzen Küste entlang und im Landesinnern Hänge, die sich perfekt zum Modellsegeln eignen. Ausserdem findet man als Flugzeugfreak an jeder Ecke interessante Museen und historische Orte.
Nach etwas Angewöhnung ist auch Autofahren ein Genuss. Niemand drängelt, keiner versucht den anderen zu erziehen. In den Ortschaften parkieren die Autos einfach auf der Strasse. Diese wird dann Einspurig, und kommen von beiden Seiten Autos angefahren, muss man sich förmlich darum streiten, wer wem den Vortritt geben darf. Und absolut jeder bedankt sich mit einem kurzen Winken. Man fragt sich unweigerlich, warum es bei uns so viele Idioten auf der Strasse hat.

Da ich 2011 gelernt habe, dass gute Campingplätze nicht so einfach und wilde Plätze grad gar nicht zu finden sind, hatte ich diesmal den Coolcamping-Reiseführer und das POI der britischen Wildcamperorganisation dabei. Damit ist man bestens gerüstet.

Auf der Hinfahrt habe ich mir genug Zeit gelassen, um mich in der Normandie etwas umzuschauen. Letztes mal bin ich praktisch der ganze Normandie von Abbeville bis Cherbourg gefolgt, diesmal habe ich nochmal den schönsten Streifen zwischen Arromanches und Dieppe angeschaut. Unterwegs dahin ist vielleicht noch das mittelalterliche Städtchen Langres erwähnenswert, das etwas erhönt auf einem Plateau steht und von einem mächtigen Wehrgang umgeben ist. Dort habe ich eine Pause gemacht, Znacht gegessen und dann bis spät in die Nacht bis kurz vor Paris weitergefahren.

Nacht 2 verbrachte ich auf dem Campingplatz von Courseulles. Nichts spezielles, den kannte ich vom letzten mal. Campings dort oben kosten für mich und den Bus um die 10€/Nacht. Die billigen haben meist sogar noch kostenloses Wifi. Die teuren nicht… Die Gegend dort ist durch die Operation Overlord im WWII geprägt. Der Campingplatz hiess Canadian-Scottish, weil an diesem Strandabschnitt (Juno Beach) vorwiegend Kanadier und Schotten an Land gegangen sind.

Courseulles



Tags darauf in Arromanches. Schöne Steilküstengegend, da bin ich stundenlang herumgelaufen.


Die Reste der Pontons für den künstlichen Hafen der Aliierten liegen noch zu hunderten im Meer.


Sag mir, wo die Blumen sind. Skoda-Kanone am Cap Manvieux.


Mein Plätzchen für die Nacht. Hatte noch Gesellschaft von einem LBX-Womo-T3 mit einem pensionierten Ehepaar aus Bayern.

Abendspaziergang zum Meer


Das Bunker Museum, eine von vielen Ausstellungen mit Relikten aus dem Krieg.

Charmantes kleines Städtchen, Name vergessen.

Honfleur, das hübsche Städtchen auf der anderen Seine-Seite von Le Havre (Hässlich, bitte grossräumig umfahren!)

Pont Normandie, eine eindrückliche Brücke. 8€ wollten sie als Brückenzoll…

Gleich danach nochmals eine Achterbahn

Etretat und die Löcher in der Küste.


Aussicht bei Fecamp mit bösem Wetter


Danach hats geregnet, ich habe in St-Pierre-en-Port genächtigt. Kleiner günstiger Campingplatz. Die Regenpause nach dem Abendessen habe ich für einen Spaziergang ans Meer runter genutzt.

Weiter nach Dieppe, unterwegs ein kleines Atomkraftwerk. Die Franzosen haben davon ziemlich viele am Meer.

St-Valery-en-Caux

Synchrone Windkraftwerke. Davon stehen dort hunderte.

Une Baguette et de Fromage c’est le meilleur déjeuner…

Eine Treppe zum Meer


Meine Letzte Nacht vor der Fähre, in Quiberville. Da war ich bereits mal. Ist nichts spezielles, aber irgendwie find ichs trotzdem schön.




Da ist ein Bunker runtergefallen. Pfusch am Bau?


Der ist wohl unglücklich gestorben

Tags darauf in Dieppe. Warten auf die Fähre. Wo hab ich bloss mein Schifflein parkiert??

Der Fährenticketkontrollör hat mich angewiesen, doch mal kurz in dieser Kabine auf einen Kaffee vorbeizuschauen. Kaffee gabs zwar keinen, aber dafür ein Verhör mit 2 Herren vom Zoll, während ein anderer im Innern des Büsslich Wühlmaus gespielt hat. Ich habe in 20 Minuten das Wort “Tabac” noch nie so oft gehört :mrgreen: Gefunden haben sie natürlich nichts. Meine 15 Flaschen Rotwein waren ihnen egal. Ach ja, ich war der einzige, der dort rein musste.

Ein paar schöne Wägelchen warten auch auf die Fähre, durchschreitet vom Verhör/Wühltrupp

Die Ankunft war Bilderbuchmässig. Neblig und feucht.


Nach der Ankunft war es dunkel. Ich wollte eigentlich irgendwo essen gehen, musste mich aber erst zurecht finden. Man wird in der Dunkelheit auf die Überlandstrasse geschmissen, muss sich dann bei 90mph an den Linksverkehr gewöhnen und zuckt jedes mal zusammen, wenn auf der rechten Seite ein Scheinwerferpaar auf einen zurast. Das legt sich aber bald. Essen habe ich keins gefunden, dafür einen nahen Wildcamp-POI auf dem Bopbeep-Hill. Über Feldwege im Nebel bei Mitternacht auf einen Hügel zu fahren, hat schon was gespenstisches. Draussen war es saukalt.
Am Morgen hat sich der Parkplatz schnell mit Autos von Gleitschirmlern gefüllt.


Ich bin erst noch etwas nach Westen gefahren, um Anlauf zu holen. Kurz vor Eastbourne der beeindruckende Beachy Head. Die Relation zwischen den Leuten und dem Leuchtturm gibt einen schönen Eindruck der Höhe der Kreideküste.





Mein nächster Nachtplatz, Jack & Jill. So heissen die Windmühlen.

Meine Viecher geniessen den Ausblick aus der Heckklappe

Rennstrecke Goodwood nach dem Besuch des Tangmere-Fliegermuseums. Die Woche darauf fand dort das Festival of Speed statt, einer der gefragtesten Anlässe für Autofreaks. Da irgendwann in den 60er Jahren die letzten Formel 1 Rennen auf dieser Strecke stattfanden, wird das im Herbst zum Anlass genommen, ein Revival durchzuführen, wo ausschliesslich Fahrzeuge von damals ausgestellt sind und Rennen fahren. Sogar die Kleidung der Besucher muss von damals sein. Ich glaube, da muss ich mal hin.

T2 sieht man dort an jeder Ecke. Neben dem hier bin ich ein paar Kilometer gefahren, während wir uns unterhalten haben. Das geht super, da man ja sozusagen nebeneinander sitzt.

Typischer Farm-Camping. Ein grosses Feld, freie Platzwahl. Die Kunst ist es, ein möglichst ebenes Stück zu erwischen :wink: Rezeptionen gibts selten, meistens kommt mal jemand vorbei, um 10£ zu kassieren.

Studland bei Swanage



Der tägliche Wahnsinn auf den Strassen. Abgesehen von wenigen Hauptstrassen sehen die Strassen in Südostengland so aus. Gebüsche überall (leider entgeht einem so einiges an schöner Aussicht), rauf und runter, kaum 2 Autos breit. Gegenverkehr sieht man erst sehr spät und muss dann sofort auf die Klötze, um auszuweichen. Man fährt so um die 50-60km/h, um einigermassen Vorwärts zu kommen und muss wirklich konzentriert die Augen auf der Strasse haben, damits nicht Tätscht. Und wenn man dann wieder aneinander vorbeibugsiert, wird freundlich gewunken. Immer! Sogar die BMWs :mrgreen:

Die Jurassic Coast bei Tyneham



Tyneham selbst war ein Dorf, dass im WWII evakuiert wurde, weil dort die Vorbereitungen zum D-Day stattfinden sollten. Dann wurde es doch nicht gebraucht. So findet man es heute praktisch unverändert vor, als ob die Zeit stehen geblieben wäre. Sehr interessant, die Schule sieht aus, als ob morgen wieder Kinder mit dem Federhalter Aufsätze schreiben würden. Wohnungen, Kirche usw. sind genau so eingerichtet wie damals. Die Strecke dorthin führt durch ein riesiges Panzerübungsgelände.

Die Spielzeuge der Briten, die am Wochenende ausgefahren werden

Lulworth Cove. Sehr schön, aber auch sehr überlaufen

Tja :gruebel:

Smugglers Inn, eine hübsche Gaststätte am Meer. Letztes mal hab ich es auf einem Spaziergang entdeckt, hatte aber kein Geld dabei, um noch eines der köstlichen britischen Ales zu geniessen, diesmal war ich schlauer.

Einen Besuch wert waren auch die Beer Quarry Caves, ein riesiger unterirdischer Steinbruch, aus dem schon seit 2000 Jahren Sandstein für mehrere Kathedralen abgebaut wird, damals unter unglaublichen Umständen. War halt etwas Dunkel, hier die historischen Werkzeuge. Beer ist übrigens der Name des nahen Dorfes.

Das verstehen die Briten unter Camping. Wehe, man folgt irgendwelchen Campingplatzschildern. Stellplätze gibts da nicht :unamused:

Die Küste bei Beer

Ein Traum zum Modellsegeln, Landewiesen ohne Ende. Nur leider keinen Wind.

Beer selbst, ein altes Schmugglerdorf, wie so viele dort unten. Es war so heiss, dass ich sogar ein Bad im Meer genommen habe.


On the road…


Abendspaziergang zur Küste von einem Campingplatz aus mit dem wunderlichen namen “Karrageen” :gruebel:




Fish&chips, what else…

Sir Francis Cooke, Kapitän der Legendären Mayflower in Plymouth. Und sonst noch ein paar Fotos von dort

Sehr Britisches Bauwerk

Coole Badi!

Schweizer sind ausgesprochen selten, hier einer mit Heimweh nach seinem Ursprungsland :mrgreen:

Küste nach Plymouth, leider gesperrt.

Ein Dorf namens Looe. Fähre für 50p…



Oberhalb Looe auf dem Bay View Farm Camping des Bauern Mike, einem kurliger Typen:

Jetzt weiss ich endlich, wo No Man’s Land ist 8)

Fujiama Miniatur. In Wahrheit ein Berg aus dem Aushub einer Lehmmine.

Surferstrand Praa Sands. Habe ein bisschen Oberhalb auf einem Farmcamp mit 6 Stellplätzen genächtigt.

Lizard Point, der südlichste Zipfel Englands

Nebelhörner. Die will ich mal hören. Besonders, als ich die Druckkessel im Gebäude gesehen habe. Leider ausser Betrieb, da inzwischen das Radar erfunden wurde.

Dieses Ding nennt sich Arthur I und diente der ersten Satellitenverbindung zur USA. 1962 oder so.

Endlich im Norden Cornwalls. Ganz andere Landschaft

Teuerster Camping bisher, oberhalb St Ives

Meine Viecher geniessen den Ausblick - mit dem besten Porter (dunkles Bier) der Welt:

Dinner, ready for BBQ

St Ives selbst. Eigentlich eine nettes Dorf, aber doch ganz anders als die anderen britischen Orte, die mir so sympathisch sind. Ich lief runter, weil ich eigentlich zum Abschluss des Abends noch ein Pub suchte, doch das gabs dort nicht. Nur zwei Szenebeizen und ein Tate-Museum. Ist offenbar eine Künstlerkolonie. Klar, die sind sich zu fein für Pubs mit Ale, die kochen lieber einen Grüntee zuhause. Notiz fürs nächste mal: St Ives grossräumig umfahren :smiling_imp:




Viel mehr meinem Gusto entsprach da das Fliegermuseum von Newquay, dessen Exponate in Lufttüchtigem Zustand sind, wie diese DeHavilland Devon, Baujahr 1944. Damit konnte ich sogar noch einen kurzen Rundflug machen. Welche Wohltat für meine Pilotenseele, die auf einer Piper Cub des gleichen Jahrgangs fliegen gelernt hat.




Hier am St Agnes Head. Von da aus habe ich einen schönen Farm Camping erblickt, den ich nacher suchte. War nicht einfach und Zeitintensiv, hat sich aber gelohnt.

Der Platz, an dem ich 2 mal nächtigte:

Direkt vorm Bus der exquisite Sunset-Beobachtungspunkt

Und wenn schon mal wieder Strom da ist, wird auch gleich alles geladen :mrgreen:
Ich hab zwar kurz vor der Reise noch 3 BAtterien mit zusammen 90Ah eingebaut, leider war eine davon defekt, was ich nicht wusste und so wurde das ganze nie voll.

Zurück am vielleicht besten Hangflugplatz Europas, St Agnes Head, leider hätte man dazu noch etwas Wind gebraucht. Der fehlte aber, so gabs halt einen langen Marsch der Küste entlang. Die Kaminhäuschen beherbergten früher Dampfmaschinen für die Förderung von Zinn und Kupfer zu Beginn der Industrialisierung. Die Gegend ist aufgrund der Minen ziemlich verlöchert und man muss gut aufpassen, wo man hintritt.







Bedruthan Steps war auch einen Besuch wert


Passendes Schuhwerk

Mein Grosser Bruder war auch dabei, wie immer in UK

Padstow, Port Isaac


Tintangel


Diesen Sonnenuntergang hab ich mir hart verdient. Eigentlich wollte ich nach Tintangel Essen gehen und bin vom Camping aus Richtung Dorf gelaufen. Die Pubs und Inns sahen sehr verlockend aus. Doch unterwegs habe ich dann doch leider noch einen Umweg über die Küste gemacht, weil die Sonne grad unterging. Ins Ort kam ich nach 21.00Uhr. Da wird bei den Briten nichts mehr serviert. Wusste ich bis dahin nicht. Tja, musste ich halt im Dunkeln meine Notfallspaghetti kochen.

Boscastle, sehr schön



Auf ihr Eis sind sie sehr stolz in Cornwall. Ich habs genossen. Meine Lieblingssorte, Rum and Raisin

In dieser Fabrik wird Cheddar Käse gemacht eek

Zufällige Busparade, T2, T4 und mein T3

Irgendwo bei Bude wurde die Strasse so steil, dass ich es vorzog, 1,5km im Rückwärtsgang zu fahren, als dass dann mein Automat nicht mehr rauf kommt. Die Küstenstrassen sind für meinen Bus schon recht grenzwärtig.

Mondstrand bei Widemouth Bay

Sonnenuntergang zur Heckklappe raus fotographiert. Das war mein wilder Schlafplatz mit Zmorgebänkli etwas unterhalb.

Hartland Point. Ziemlich robuste Felsen im Gegensatz zur Kreide im Süden.

Hawaii? Nein, Saunton Sands!

Blick ins Exmoor, eine gespenstisch verlassene Landschaft.

Das war übrigens der Strassenmässig übelste Abschnitt der Reise. 20%-30% Steigungen und Gefälle wechseln sich ab, der Motor läuft heiss und die Bremsen stinken. Blick auf Porlock.

Camp in Porlock. Etwas heruntergekommen, das Dörfchen ist aber hübsch.



Slow? Ich kann nicht anders!!!

Noch so ein Riesenstrand bei Weston-super-mare

Brean Down, ein in das Meer reichender Hügelzug

Dann noch ein Besuch im grössten Hubschraubermuseum

Und Abends noch eine Besteigung des Compton Hills. Der See ist das Cheddar Reservoir, an dem ich danach vergebens nach einem Schlafplatz gesucht habe. Wurde noch ein langer Abend deswegen. Dort kommt der englische Käse her.

Diese Strasse, knapp 5km lang, nennt sich Cheddar Gorge und die Briten sind wild auf diese sich durch steile Wände schlängelnde Strasse. Wenn man aus der Schweiz kommt, hat man dafür höchstens ein gelangweiltes Gähnen übrig.

Hier oben wäre sicher auch ein schöner Schlafplatz gewesen, hatte mir aber zu viele Kameras :frowning: geschlafen habe ich schlussendlich mitten in einem Dorf, gekocht unterwegs am Strassenrand.

Das grosse Fleet Air Arms Museum in Yeovilton. Die Fotos von hier würden schon alleine einen kompletten Thread füllen.

Luxeriöser Campingplatz an der Südküste in Charmouth. Eigentlich wollte ich noch nach Wales, aber das Wetter war hier vielversprechender.

Komplette Windstille in Seaton




Samstagabend an der Küste. Fischen und schon mal das Grillfeuer anmachen…

Geh weg, du blöder Ball…

Selfie

Danach wieder hoch in den Norden gefahren. Kurzentschlossen Tickets fürs Royal International Air Tattoo in Fairford gekauft, der grössten militärischen Flugshow überhaupt:-) Die Nacht davor in der Pampas

Auf dem Flugshowparkplatz entdeckt

Natürlich habe ich dort Millionen Fotos geknipst. Das interessiert hier aber niemanden. Darum nur 3 davon.


Danach wieder ab in den Süden

Leider kommt die Idylle dieser Landschaft im Bild nicht rüber. Ich fand das eine wunderschöne Ecke.

Doch, nach 19 trockenen und sonnigen Tagen (die Locals waren ziemlich aus dem Häuschen wegen der Schönwetterperiode) kam an diesem Abend böses Wetter angerollt. Pevensey Bay

Zweitletzter Tag in England. Endlich mal etwas Wind. Also nochmals in die Hügel gefahren. Dieser nennt sich The Long Man of Willmington. Warum dürfte sich selbst erklären.


Interessanter Van

Am Abend kam dann tatsächlich die Flut aus den Wolken.

Letzte Nacht, irgendwo in Folkestone. Letztes mal lecker Fish&Chips gegessen



Bye Bye England. Dover, Ferry Port

Ankunft in Dunkerque, da findet wohl gerade eine Strommasten-Messe statt

Lustig, dieser Kamin. Stösst alle paar Minuten eine dichte, hässliche, rote Wolke aus.

Der invertiert meine Ferien

Ausgedehnter Abendspaziergang am Strand von Dünkirchen









Brrrr, Belgien. Eine durchgehende Hochhausfront ziert die ganze Küste. Architektonische Fehlgriffe vom Feinsten, auch auf dem Land. Schnell weiterfahren, Holland ist nah.

Wohlklingende belgische Ortsnamen :unamused:

Von Holland hab ich keine Bilder. Erst wieder von der fünften Fähre dieser Reise. Schon weit unten in Deutschland, die Loreleyfähre über den Rhein. Eine wirklich schöne Ecke dort. Ich konnte gleich auf die Fähre fahren, auf der anderen Seite stauten sich die Autos ein paar Hundert Meter :smiling_imp:

Diesen Campingplatz hatte ich vor 2 Jahren von der anderen Seite aus erspäht und war deshalb dieses mal auf der richtigen Seite unterwegs. Heckklappe direkt zum Rhein und ständig die Frachtschiffe im Blick. So mag ich es.



Die allerletzte Nacht von mehr als einem Monat unterwegs, verbracht auf einem einsamen Parkplatz etwas unterhalb der Burg Teck bei Stuttgart. Von mir aus hätte es noch viiiiel länger dauern können. Gekocht habe ich regionaltypisch Käsespätzle mit Röstzwiebeln.

…und 5245km später war ich wieder zuhause.

Puh, das war eine ganz schöne Arbeit, dieser Bericht. Ich hoffe, dass sich den auch wer anschaut und er nicht für die Katz war.


Cornwall, benötige Tipps
Reisebericht, England, Wales, Normandie, Belgien 2014
England 2015, ein Reisebericht
Mit dem T3 nach Schottland, 2017 (viele Bilder)
Südengland im Sommer
...und schon wieder ein Ferienbericht aus Grossbritannien (2016)
Fähre nach England
Normandie / Bretagne
Reisebericht, England, Wales, Normandie, Belgien 2014
(•oOvierlivier productionsOo•) #2

heidiho,

sehr sehr sehr sehr cooler und spannender bericht mit wunderhübschen bildern.

vielen dank dafür!

gruss martin


(Buschman) #3

Grandios! =D>

Da bekommt man ganz böses Fernweh…

Danke für den interessanten Bericht und die super tollen Fotos! :top

LG, Remo


(Martin Weder) #4

Das nenn ich mal einen Reisebericht. =D> =D>

Ist natürlich immer schön, wenn man so lange auf Reisen gehen kann. Danke für die tollen Bilder und den Komentar dazu.

Gruss martin


#5

Wow. Vielen, vielen Dank für den tollen Bericht und die genialen Bilder. =D>
Da kommt Fernweh auf. :wink: :top


(Dietpas) #6

war nicht für die katz…
danke marcel, erinnert an unsere cornwalltour '98 und an unsere frankreichtour '08, möcht man am liebsten gleich wieder los :top gruß aus hro, dietmar


(Bernhardsteinger) #7

hey ! vielen dank für die supertollen fotos und die lustigen und intressanten kommentare !! :top :top :top


(Manuel Ebner) #8

Salü Marcel
Da kriegt man ja direkt Lust, die Reise selbst zu machen…
Toller Beitrag!
Danke.
Gruss
Manu


(Steinfrau) #9

Hallo Marcel
grandios, sensationell :smile: :smile: \:D/ \:D/ \:D/ - aaaaaaah, ich bekomme grad Fernweh und mein Bus fängt an zu zappeln…

Danke für den Bericht und die vielen feinen Fotos. Spannende virtuelle Reise - Danke für Deinen kurzweiligen Bericht und die Arbeit, die Du Dir damit gemacht hast.

Herzliche Grüsse
Yvonne


#10

Freut mich, dass es einigen gefallen hat :top

Das motiviert natürlich auch, mal wieder so einen Bericht zusammenzustellen.


(Milelli) #11

Wow, super. Danke für den tollen Bericht und die genialen Bilder!

=D> =D> =D>


#12

Danke! Danke! England, warum nicht nach diesem Bericht :unamused:

Guten Flug!

Andreas


(Fabrizio) #13

:top Tolli Sach, Danke!


(Bullidriver) #14

Bisher hatte ich noch nicht vor auf die Insel zu fahren -( … Jetzt habe ich gerade unbewusst die Koffer in den Bus geschafft und den Ölstand gecheckt. :mrgreen: Wirklich schöner Bericht :top


(Niggi Duckert) #15

Tolle Bilder!

  1. Lust auf Ferien - Destination passt auch

  2. Es muss DEFINITIV wieder ein Büssli her !

Greetz
Niggi


(Greesoo) #16

Hey Crashpilot

Danke für die Mühe und Die tollen Eindrücke! :smiley:
Ich sehe, mein Plan vor Irland noch durch Süd-England zu fahren ist genau der richtige! :smile:

(wir sind übrigens vom 05.07 - ca 20.07 unterwegs!)


#17

So, jetzt habe ich die Bilder nochmals neu skaliert, sind jetzt Qualitativ einiges besser. Trotzdem schade, dass 1000px nicht geht im Forum.

Ich werde vermutlich im Juli wieder hoch fahren, hoffentlich liegt ein Ausflug nach Südwales wettermässig drin. Ich muss unbedingt in den Brecon Beacons Nationalpark.