Reisebericht, England, Wales, Normandie, Belgien 2014


#1

Mojn, liebe Busgemeinde.

Was gibt es schöneres, als im Tiefpunkt des Winters alte Ferienfotis anzuschauen?

Ich habe euch ja schon vor einem Jahr mit Bildern aus merry old England belästigt. Ich mach das auch dieses Jahr wieder. Leider waren die Ferien wettermässig nicht ganz ideal, deshalb kann ich in diesem Bericht nicht mit den gleich schönen Bildchen aufwarten, aber vielleicht interessierts ja trotzdem irgendwen <img src="/uploads/default/original/1X/899b2c331f8cc02517f77948602974610a95f952.gif" width=“22” height=“16” alt=":-"" title=“Whistle”/>

Leider sind aus den ursprünglichen Bildern durch die Batch-Verkleinerung mit Irfanview qualitiativ eher grottige Bilder herausgekommen. Leider kann das Forum nur 800 Pixel Breite. Tschuldigung dafür.

Los gings an einem Dienstag um 18.00 Uhr bei Kilometerstand 288448 in Züri. Erster Stau schon nach einem Kilometer Richtung Regensdorf :imp: Also Umkehren und über die Europabrücke nach Basel. Erstmal irgendwo bei Lure auf einer Raststätte Spaghetti gekocht, danach bis 0300 weitergefahren. Da gibts kurz vor Paris eine schöne Raststätte, die so gross ist, dass man nach ein paar Runden um die Anlage seinen Lufti wieder auf Betriebstemperatur hat, um gleich wieder auf die Autobahn zu fahren. Normalerweise hasse ich Raststätten deswegen, weil man gleich mit kaltem Motor wieder auf 100km/h beschleunigen muss.


Spaghetti. Das Abendrot war von Basel bis dahin einfach nur genial. Zusammen mit dem Richtigen Sound aus der Anlage ein echtes Erlebnis. So macht sogar das Kilometer abspulen Spass :top Meine Reisenotizen erinnern mich daran, dass ich von Fliegen und Kakerlaken geträumt habe :mrgreen:

Tags darauf, endlich am Meer. Dank Stephan - so heisst mein Tomtom - habe ich auch Paris in kurzer Zeit umrundet. Das Ort am Meer heisst Arromanches-les-Bains. Zur Zeit der Landungen in der Normandie ein wichtiger Ort, man überblickt die künstlichen Pontons des Mulberry B, dort haben die Alliierten im WWII ihren Nachschub für die Operation Overlord nach Frankreich gebracht.


Ein schöner Ort, um sich bei einem langen Spaziergang entlang der Küste die Beine zu vertreten.

Omaha Beach, erster Landungsstrand der Alliierten in der Normandie, kaum vorstellbar, was an diesem so friedlich anzusehenden Ort fast genau 70 Jahre zuvor für ein Gemetzel stattfand. 3km landeinwärts steht der berühmte amerikanische Soldatenfriedhof. Sehr eindrücklich, den habe ich diesmal allerdings ausgelassen.





Pointe du Hoc, eine grosse Artilleriestellung der deutschen. Heute hauptsächlich ein mit Bombenkratern übersäter Ort.

Mahlzeit!



Wenn ihr euch mal in die Gegend von Bayeux verirrt, bitte unbedingt auf diesen Campingplatz gehen: Camping Le Pont du Hable. Sehr beschaulich, gemütlich und speziell, direkt am Meer. Für mich immer ein Muss da oben!




Bilder eines Abendspaziergangs…

Zwei coole britische T2 vor der Festung Grandcamp-Maisy.

Unterwegs…



An der Westküste der Normandie. Keine Steilküsten, aber meilenweiter, breiter Strand. Man ist ganz alleine!

Naja, nicht ganz. Beim näheren hingucken gibts dort auch Badenixen in freier Natur…

Phare du Carteret. Es gibt dort eine Route des Caps, der bin ich nachgefahren und habe ein paar tolle Orte entdeckt. Da oben wars ganz schön.


Perfekt für einen déjeuner francaise :mrgreen:


schöne Aussicht von dort…

Noch so ein Megastrand. Aber vorsicht, das Bad dort ist eher erfrischend <img src="/uploads/default/original/1X/899b2c331f8cc02517f77948602974610a95f952.gif" width=“22” height=“16” alt=":-"" title=“Whistle”/>



impressionen aus der Gegend.

Noch so ein gemütlicher kleiner Campingplatz im Nichts draussen. La Devise bei Vauville.

Der Strand gleich daneben

Das Sanitärhäuschen hat mich irgendwie an eine Seilbahnstation erinnert :unamused:

Wie immer nach dem Znacht noch ein wenig Marsch. Ok, diesmal wars mehr als sonst, aber der Hügel sah noch interessant aus von unten.

Der Camping mit Zoom am Anschlag

Und das Panorama im Allgemeinen. Links Vauville, am rechten Zipfel des Bildes nicht erkennbar der Atommeiler Flammanville.








Auch wenn der Sonnenuntergang noch eine Weile auf sich warten liess, den wollte ich von dort oben sehen. Und es war herrlich. Mit letzter Batteriekraft noch ein paar Bilder geschossen. Die Kamine rechts im Bild gehören zur Wiederaufbereitungsanlage La Hague, einem gigantischen Gebäudekomplex mit 3 Reihen Stacheldrahtzaun, Kameras und Wachttürmen drumrum. Bin am nächsten Tag einmal um das ganze herumgefahren…






Nordwest-Normandie und ein netter Leuchtturm.

Der Grund, warum ich weder Dachträger noch Klappdach will :wink:

Au revoir, France!



Schiffli ctrl+c ctrl+V

“Wo ist das sauberste Auto zum vollkacken?”




Ankunft in Poole in der Dämmerung. Nieselregen, gespenstische Atmosphäre…

Mein erster Schlafplatz bei Kimmeridge Bay. Die Anfahrt über die schmalen Kiessträsschen bei Nebel war schon speziell. Plötzlich tauchen auch mal wieder irgendwelche Schilder auf, dass jetzt 20% Steigungen kommen.

10 Minuten Fussmarsch weiter oben offenbart sich diese Aussicht \:D/

Nebst Landschaft geniessen, Camping und schöne Orte ansehen bin ich als Modellflieger natürlich auch auf die Aufwinde an den Hügeln scharf. Da der Wind sort stärker bläst als hier, natürlich auch mit entsprechenden Segelfliegern. Diesen hier habe ich von Grund auf selbst aus Glas- und Kohlefasern gebaut und an dem Tag das erste mal geflogen, was auch wunderbar klappte.



Mein Platz an diesem Abend in Milford on Sea.

Auf dem Weg nach Wales, ein anderer guter Hügel zum Modellfliegen. Whitesheet Hill.


Bridge of Wales, die Verbindung nach Wales bei Bristol. Kostet Maut, aber nur in eine Richtung.


Unterwegs nach Rhossili Bay auf dem Gower-Penisula. Eigentlich würde ich gerne wieder mal irgendwo anständig duschen, leider gibts dort keine brauchbaren Campingplätze (Doch schon, aber den habe ich erst im Jahr darauf entdeckt :smile:. Deshalb an diesem schönen Ort gepennt. In den frühen Morgenstunden wurde ich dann aber geweckt, weil mein Bus ziemlich knarzte und schaukelte. Ein paar Kühe drückten ihre Hörner gegen die Heckklappe. Weil die doch recht Kraft anwendeten, bin ich in den Unterhosen zum Steuer geklettert und habe woanders ausgeschlafen…

Strassen in Wales.


Wenn da nicht überall irgendwelche Viecher frei herumlaufen würden, könnte man hier wunderbar mit einem Sportwagen herumheizen.

Rhossili Bay, eigentlich ein sehr schnöner Fleck auf der Insel. Bei einsetzendem Regen aber nicht so. Dieses Jahr wars toll dort, das kommt dann aber im nächsten Bericht…



Unterwegs in die Brecon Beacons ein ausgestorbener Farmcamping. Eigentlich eine Hühnerfarm mit Stellplätzen.

Irgendwo in Wales. An der Strasse habe ich auch schon geschlafen…




Der Bwlch (sprich: Bulch mit gehauchtem ch), für viele das beste Modellsegelgebiet Europas. Steile Hänge für jede Windrichtung, und gut exponiert. Ausserdem viel Platz zum landen. An dem Tag habe ich zwei Berner angetroffen, die auch zum Modellfliegen dort waren :wink:



Der zweite Jart in Action


Tags darauf teilte ich den Hang mit zwei Einheimischen (die aber mit Fliegern mit deutschem Ursprung flogen).

Grawen Camping Farm, ein hübscher kleiner Platz am Fusse der Brecon Beacons, geführt von einer alten Lady. Nach dem Essen widmete ich mich den üblichen Reparaturen meiner Flieger, allerdings kam nach Sonnenuntergang eine Invasion winzigkleiner Mücken, die zwar nicht stachen (also nicht die berüchtigten Midges), aber trotzdem zu hunderten vor dem Gesicht rumflogen und in Ohren und Nase herumkrochen. So musste ich die Arbeit unterbrechen und mich im Bus verkriechen.

Die Brecons sind ein Nationalpark, und der Berg hier ist mit 886m der zweithöchste in Wales und heisst Pen-y-Fan. Das Wetter war super, also wurden die Wanderschuhe montiert und der Weg in Angriff genommen.





Recht steil gings nach oben, und nach einer strengen Stunde war ich schon oben.






Ich finds recht schön dort oben. Wie das Appenzellerland, nur ohne Bäume :mrgreen:

Ortsnamen haben die :gruebel:



Mein Getränkevorrat. Noch etwas Bordeaux aus Frankreich und Porter aus England.

Hier der nächste Camping, Dan-yr-Ogof. Auch empfehlenswert. Er gehört zu den einzigen Tropfsteinhöhlen weit und breit. Die habe ich mir aber nicht angesehen.

Stattdessen bin ich tags darauf auf den Fan-Hir gewandert, der ist zwar nur 760m hoch, aber landschaftlich reizvoller als der Pen-y-Fan. Ausserdem nicht so gut erschlossen und deshalb war ich unterwegs meistens der Einzige weit und breit.

Zuerst wurde ich schwarmweise von Bremsen gestochen. Danach gabs eine Weile keine Wegweiser und keinen sichtbaren Wege, deshalb bin ich am Anfang durch hohes Gras getschalpt und daran schier verzweifelt :smiling_imp:

Dann endlich, der See unterhalb des Bergs. Ich dachte ich schaffs nicht mehr…









Ein paar Bildchen der restlichen Wanderung. Mir gefällt die Gegend unheimlich. Toppen dürte das nur noch Snowdonia im Norden von Wales, wo ich gerne mal hin würde.

Eines der allgegenwärtigen Schlössern unterwegs

Abends in Portcawl, wieder am Meer. Der Campingplatz (ich wollte schon noch Duschen nach 6 Stunden Marsch zuvor…) war im Gegensatz zu allen anderen da oben eine Katastrophe. Während man sonst einfach nach Belieben parkieren kann, wurde ich hier Centimetergenau eingewiesen. Ausserdem unfreundlich, teuer und laut. Was noch dazu kam war, dass er doch recht weit vom Zentrum weg war. So hat sich der Marsch ins Dorf dermassen ausgedehnt, dass ich nur in letzter Minute noch was zu Essen bekam. Die Briten machen nämlich um Punkt 9 Uhr abends die Küchen dicht. Zum kochen hatte ich nichts dabei.

Da gabs noch so einen Vergnügungpark. Den haben sie aber genau dann zugemacht, als ich rübergelaufen bin. Tja.

Die zwei britischen Hauptfortbewegungsmittel: Landys & Vans

Auf der Fahrt durch Swindon per Zufall entdeckt: Den Magic Roundabout, vermutlich der komplizierteste Kreisel, den es gibt :mrgreen:

Der Grund, wieder weg von Wales zu fahren: Das Royal International Air Tattoo, die grösste militärische Flugshow weltweit. Die Nacht zuvor habe ich in einem kleinen Kaff gleich neben dem Flugplatz gepennt. Der kaum 2m breite Dorfbach hiess Themse. Genau, DIE Themse.

Auch schweizer Steuergelder wurden verbrannt

Polnisches Altmetall

Britisches Altmetall

Und auf der Weiterfahrt abends zufällig noch einen kleinen Flugzeugfriedhof entdeckt…noch mehr Altmetall

Ein weiterer Nachtplatz irgendwo am Bulbarrow Hill, nachdem ich in Cirencester lecker Fish&Chips hatte.

Die Aussicht von dort. Irgendwie gibts in der Gegend weit und breit keine Hauptstrassen, nur schmale Wege und alle 100m eine Kreuzung. Man kommt fast nicht vom Fleck.

In Weymouth. Was für eine coole Dorfuhr die da haben…

Hier auf dem Seabarn Farm Camping. Gross, aber urgemütlich und mit genialer Aussicht nach Weymouth, Isle of Portland und Chesil Beach. Ich glaube ich habe noch nie so saubere und geräumige Sanitäranlagen auf einem Campingplatz gesehen wie dort. Ich bin 5 Tage lang jeden Abend wieder dahin zurück, und die anfangs gehässige Dame am Eingang wurde jedesmal freundlicher… Nur Internetz hatten sie leider keines. Aber für 10£ pro Nacht will ich nicht meckern, das ist dort sehr günstig.

Isle of Portland im Hintergrund. Ein Teil ist Dorf, der andere Hochsicherheitsgefängnis…


Chesil Beach, eine ca 30km lange Sandbank

Noch so ein schöner Flieger-Hügel oberhalb Weymouth. Die Küste da unten (Jurassic Coast) ist sehr schön, aber die habe ich diesmal ausgelassen.

Chesil Beach von der anderen Seite…

Das Typische Dorfbild an diesem Küstenabschnitt. In diesem Dorf gibt es übrigens sowas wie ein Altersheim für Esel. Da leben 500 Esel…





Ein kleines Dorf namens West Bay. Ein paar schmucke Häuser und 2 riesige Campingplätze. Mangels Alternativen habe ich dann dort genächtigt. Irgendwie fiel mir auf, dass auf meinem Camping das Durchschnittsalter so um die 70 gewesen sein muss. Die haben schon am Eingang über ihr baldiges Ableben gewitzelt. Auf dem zweitletzten Foto sieht man ein nobles Fischrestaurant und links daneben ein paar Fish& Chips Buden. Ich habe lange überlegt, wo ich essen könnte. Die Stände haben dann gesiegt… Abends stand dann ein anderer T3 neben mir, die dazugehörigen Leute habe ich aber nie gesehen. Morgens um 6 glaube ich, dass gleich neben mir eine Spitfire ihren 12 Zylinder Merlin anlässt und neben mir startet. Es war wirklich laut, was mich da geweckt hatte. In Wahrheit wars aber dieser T3, der abfuhr. Ich wüsste gerne, wie der seinen Bus getunt hat. :gruebel: Der war auch ein paar Kilometer später noch deutlich zu hören. :mrgreen:

Leider war Tags darauf Regen angesagt. Bin eigentlich nicht so der Panzerfan, aber wenn grad das weltgrösste Panzermuseum am Weg (Bovington) liegt und man nix gescheiteres zu tun hat, schaut man halt mal vorbei…





Da stehen 300 Panzer aus 26 Ländern drin, von alt bis modern. Ich habe selten so viel Stahl auf einem Haufen gesehen. Sogar ein Panzer 68 aus Schweizer Produktion stand noch da :top

…und eine freundlich grinsende haubitze :mrgreen:


Mangels besseren Plätzen irgendwo am Strassenrand gepennt. Samstagabende der tristeren Sorte :frowning:

Weiter gings auf den Devils Dyke. So heisst der Hügel, der aber ziemlich überbelegt mir Gleitschirmen und Ausflüglern war.

In guter Gesellschaft beim Einkaufsstop…

Badepause in Rottingdean bei Brighton. Abgesehen davon, dass ich mir an den Steinen draussen mehrfach die Füsse aufgeschnitten hatte, hatte ich nach dem baden einen Körpergeruch, als ob ich in einer Toilette geschwommen bin. Gibt definitiv bessere Badeorte…

Endlich mal wieder einen coolen Camping entdeckt, die Housedean Farm. Leider sind nur 4 der 6 anwesenden T3 auf dem Foto. Mit meinen Nachbarn mit dem roten T3 hatte ich noch einen tollen Abend. Bin 3 Tage dort geblieben. Wir haben uns dieses Jahr auf dem selben Campingplatz nochmals getroffen…
Die Geschichte zum weissen T3 im Hintergrund ist etwas tragischer. Den hat eine kanadische Familie gemietet, sehr nette Leute, die damit nach Schottland wollten. Leider ging gleich am ersten Tag alles kaputt, der T3 war in einem äusserst desolaten Zustand. Der Vermieter, der ihnen dafür 4000£ (!!!) abgeknöpft hatte, wollte davon nichts wissen, beleidigte die Leute und bezichtigte sie der Sabotage. Das Ende der Geschichte war dann, dass mal ein Abschleppwagen kam und den T3 auflud. Daneben ein Häufchen mit den Habseligkeiten der Kanadier. Alle auf dem Platz hatten furchtbar Mitleid mit ihnen und haben ihnen alles Mögliche geschenkt. Ich einen meiner Bordeaux… Da ich an dem Tag auch weiterfur, weiss ich nicht, was aus denen geworden ist.

Schon wieder Berner. Diesmal aber ein Gleitschirmler…




Die wunderschönen Hügel der South Downs um Brighton und Eastbourne. Der unterste heisst bezeichnenderweise Long Man. Auf den anderen hats Parkplätze, wo man übernachten könnte. Auf den Long man muss man 30 Minuten laufen. Hier noch ein Filmchen aus dem Modellsegler bei leider eher schwachen Bedingungen.


Eastbourne, Stadt der Sprachschüler und Rentner. Es gibt dort fast keine Leute zwischen 18 und 65 Jahren :-k



…und wiedermal mit den Flugis.

Da habe ich mir noch einen Bustauglichen Wok geleistet. Nein, Cannellonis gehören da normalerweise nicht hinein.


Da wärs gewesen mit England. The famous White Cliffs of Dover von der Fähre aus betrachtet. Leider nicht die gebuchte, die habe ich verpasst, weil ich eine falsche Zeit im Kopf hatte. War nicht leicht, eine neue zu kriegen, und ausserdem seeehr viel teurer als die gebuchte. :unamused:

Hafenkräne in Cherbourg. Wo sie auch hingehören. Nicht nach Zürich :wink:

Da ich von der Belgischen Autobahn aus den Eindruck hatte, dass die Belgische Küste sehr hässlich ist, habe ich das dieses mal zum Anlass genommen, der gesamten Küste Belgiens nachzufahren. Meine Bedenken haben sich bestätigt, ich wurde nicht enttäuscht :mrgreen: Auch die Architektur in diesem Land ist gewöhnungsbedürftig…

Eine belgische Kirche


Das Kusttram, es fährt der gesamten belgischen Küste entlang.









Irgendjemand muss da mal die Idee gehabt haben, dass zwischen dem Sandstrand und der Küstenstrasse eine Front aus 10 Stöckigen Häusern stehen muss. Wirklich, die sind überall. Man sieht nur an wenigen Stellen aufs Meer.

Natürlich habe ich auch mal kurz angehalten und bin auf die andere Seite gelaufen. Man muss aber schon gut aufpassen, weder vom Tram noch von den zahlreichen Velos über den Haufen gefahren zu werden.




Lustige Häuser. Das Ding am Schluss sieht aus wie eine sozialistische Gedenkstätte aus Lego.

Mal eine anständige Ziehbrücke in Antwerpen…



Da mich sonderbare Orte anziehen, musste ich auch mal wieder beim Kohle-Tagbau Garzweiler vorbei. Immer wieder eindrücklich, wie die Landschaft jedes Jahr anders umgebuddelt wird dort.









Immer wieder beschaulich, die Rheinstrecke zwischen Koblenz und Mainz. Und öfters mit der Fähre die Flussseite wechseln :mrgreen:



Zufällig noch den letzten Platz auf einem Baggersee-Camping erwischt. Hardtsee hiess der, und das Baden war nach soviel Fahren eine Wohltat.
Eine Baustelle ist mir am Tag darauf fast zum Verhängnis geworden. Etwa einen Kilometer lang war die rechte Spur der Strasse gesperrt, und als die Baustelle vorbei war, bin ich - noch schön im Linksfahr-Groove - nicht mehr auf die rechte Seite zurück. Dann kam eine Kreuzung, an der musste ich nach Rechts. Einer kam entgegen und ich Depp denke noch, was der auf meiner Seite macht, und biege ab. Genau in dem Moment rauscht einer rechts an mir vorbei. Das war schön knapp. :blush: #-o

Und ganz zum Schluss noch ein Besuch im Technikmuseum Sinsheim. Ich lass mal ein paar Fotos sprechen:












Tja, und am Abend waren die schönen Ferien nach nur 28 Tagen schon fertig. Km-Stand: 293328, d.h. 4880km unterwegs gewesen. Pannenfrei! Danke, mein lieber Bus!!

Hoffe das Lesen hat ein bisschen Freude gemacht :wink:

Hier noch eine Übersicht, wo ich so ungefähr herumgekurvt bin:


Fähre nach England
England 2015, ein Reisebericht
...und schon wieder ein Ferienbericht aus Grossbritannien (2016)
Cornwall, benötige Tipps
Mit dem T3 nach Schottland, 2017 (viele Bilder)
(James Zaugg) #2

Das ist doch mal ein cooler Reisebericht :top :top :top :top :top :top :top :top
Danke

Greez AJ


(Mathias) #3

Tolle Sache, danke für die vielen Bilder! :top


(*.*) #4

:top


(Sascha Stalder) #5

Hei genial, macht richtig Laune zum Einsteigen und losfahren :smile:

Vielen Dank für den tollen Bericht!


(Roger Bernhard) #6

[quote=“Haschiwu”]Hei genial, macht richtig Laune zum Einsteigen und losfahren :smile:

Vielen Dank für den tollen Bericht![/quote]

schliesse mich den vorschreibern an… :top


(Martin Weder) #7

Das ist wirklich ein super Reisebericht mit guten Fotos. Danke :top


(Naomi) #8

:top :top sehr schön!! Macht gleich Lust los zu fahren selber!
Nur bei mit steht jetzt zuerst mfk an der reihe.

Lg Naomi


(Bernhardsteinger) #9

super Reisebericht !! :top vielen dank für die tollen bilder !


(Wassergeboxter Allradler) #10

Top Bericht und Bilder. Danke für’s Teilen!


(Steinfrau) #11

Hallo Crashpilot
Wow, danke für den Bericht mit den vielen eindrücklichen Fotos! Das hätt ich auch wieder mal gerne, so lange Urlaub :open_mouth: - hab schon fast vergessen, wie sich das anfühlt.

Übrigens war ich eine der Studentinnen in Eastbourne, aber damals schon 19… Lang ist’s her, ich hab es geliebt dort. Die Schule war auch sehr gut! Und das war damals schon so: Studenten und alte Menschen. Mein Landlord war Ambulanzfahrer 8) .

Weiterhin frohe Büsslifahrt :smile:
Yvonne


(Crazysteph) #12

Vielen Dank für die tollen 15 Minuten…
schon bald sind wir auch wieder unterwegs…
April, April, der macht was sie & er will…Marokko wir kommen…


#13

Vielen Dank für den Reisebericht. Kann ich sehr gut nachvollziehen da wir letzten Juli auch 2.5 Wochen in Südengland unterwegs waren. Eine echt geniale Tour. Haben sehr viel gesehen und erlebt. Etwa 3.500 km, ohne Panne!
Um euch noch mehr Lust auf diesen Trip zu machen steuere ich auch ein paar Bilder bei. <img src="/uploads/default/original/1X/899b2c331f8cc02517f77948602974610a95f952.gif" width=“22” height=“16” alt=":-"" title=“Whistle”/>

[attachment=13]Karte gesamt1.JPG[/attachment]
[attachment=12]England 2015 02 Anreise (26) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=11]England 2015 07 Harmans Cross (3) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=10]England 2015 15 Beer (12) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=9]England 2015 25 Lands End (62) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=8]England 2015 28 Perranporth (6) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=7]England 2015 29 Watergate Bay (9) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=6]England 2015 34 Mortehoe (1) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=5]England 2015 35 Woolacombe (19) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=4]England 2015 45 Beachy Head (3) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=3]England 2015 45 Beachy Head (9) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=2]England 2015 45 Beachy Head (26) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=1]England 2015 45 Beachy Head (39) (Large).JPG[/attachment]
[attachment=0]England 2015 45 Beachy Head (40) (Large).JPG[/attachment]

So, und jetzt könnt Ihr anfangen eure Tour zu planen. :mrgreen:


#14

Hehe, Danke für die Ergänzung :smile: Die Strecke kenne ich natürlich auch gut! :top

Beer ist durchaus ein sehr hübsches Dorf. Warst du auch in den Steinbruch-Höhlen?

Ich hab noch ein paar Links in meinen Text gesetzt, leider waren die vor meiner manuellen Unterstreichung nicht sichtbar. Wers noch nicht gesehen hat, hier hats Fotos von einer anderen Reise durch England: Reisebericht: 4 Wochen England (viele Bilder, 30MB)
–>Da hats auch ein Foto aus Beer mit dem selben Schiff drauf :wink:


(Peter ) #15

Vielen Dank für den Bericht und die tollen Fotos. An den Landungsküsten war ich auch schon. Und nach England, vor allem Cornwall, möchte ich schon lange. Aber ich habe Respekt vor dem Linksfahren…
Beste Grüsse, Peter