In den darauffolgenden Tagen wurde zunächst der Innenraum entkernt, um zu sehen was sich unter den Gummimatten verbirgt.
Der Ausläufer des linken Radkastens ist ein erster Ausblick… (Ich musste lernen, dass die Fuge unterhalb ab Werk zu wenig oder teilweise garnicht abgedichtet wurde! )
Übrigens, im Bereich des Pralldämpfers (wo die weißen Sprühflecken sind) habe ich mit dem Dremel die Falz etwas ausgefräst, um die T30 Schrauben des Stoßfängers von oben herausschrauben zu können - ohne die Anhängerkupplung demontieren zu müssen.
Da kommt Freude auf:
Der Ladeboden bekam schonmal Zuneigung von der Werkstatt - long time ago.
Für das Projekt habe ich mir ein gebrauchtes MAG Gerät (L-Tec Compact 180) angeschafft. Eigentlich sind unsere Projekte doch nur Rechtfertigungen für die Erweiturung des Equipments?! 
Mir schien der Bereich am Radkasten|Ladeboden eine ästhetisch unkritische Stelle - aussen kommt der Stoßfänger drüber, innen das Bett. Also DIE ideale Stelle für erste Schweissübungen im Dünnblechbereich… Ran an die Buletten!
Während innen kleinräumig ausgetrennt wurde, wurde aussen mechanisch entrostet, umgewandelt und neu grundiert.
Der Bereich um die Zwangsbelüftung wurde ebenfalls ausgetrennt:
Es hat sich für mich bewährt, den Zuschnitt so genau es geht vorzubereiten (Schablonen aus dünner Graupappe, z.B. von Tiefkühlpizzen oder ähnliche Verpackungen!) und dann einzupunkten um das Blech im halb eingebauten Zustand zu biegen und zu treiben:
Gut zu sehen: Die Füßchen an der Unterkante, mit bzw. durch diese wird später von unten das Bodenblech eingeschweisst. Diese Gedankenübungen, was von wo womit und wodurch eingeschweissst wird, werden mich die nächste Zeit begleiten.
Das Bodenblech ist zum Glück als Reparaturblech verfügbar.
Der Nachbau der Sicke im hinteren Eckbereich war etwas aufwändiger… hier noch im Zuschnitt:
















