Fahrzeugwahl für Langzeitreise

Hoi Zämä

Im April wollen wir los, nebst der Detailplanung fehlt uns aber noch der richtige fahrbare Untersatz :slight_smile: Unsere grobe Idee ist, auf dem Landweg bis Indien zu fahren. Da sich die Situation fortlaufend verändert (Situation rund um Covid-19, Konflikte, Grenzen, usw.), ist die Detailplanung noch nicht gemacht.

Wir sind uns fleissig am Erkunden und Informieren, da wir bisher wenig Ahnung von Busen und Autos allgemein haben. Bis anhin waren wir mit dem Rucksack und den örtlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

Wir haben bis jetzt verschiedene Fahrzeugmodell angeschaut im Bereich 4x4 und für diese Routenplanung. Dabei hat uns folgender Beitrag unterstützt: https://passport-diary.com/basisfahrzeug/allrad-wohnmobil/

Mit der jetzigen Recherchen kamen folgende Fahrzeuge in die engere Auswahl:

  • T3 Syncro
  • T4 Syncro
  • Mitsubishi l300/l400
  • Landrover Defender

Momentan gehen wir davon aus, dass ein T3 oder T4 Syncro mit Differentialsperre das passende Fahrzeug sein könnte. Sie sind nicht zu hoch, genügend Platz, im Budgetrahmen und geländetauglich. Fahrzeuge im Bereich Sprinter sind nicht in der engeren Auswahl, da die Option zum Verschiffen nach Südamerika offen bleiben sollte. Die Inserate zu Landrovers waren bis anhin deutlich über unserem Budget. Unser Budget beträgt inklusive Umbau/Ausbau ca. 20’000.-.

In Bezug auf die Fahrzeugwahl würden wir uns über Rückmeldungen / Überlegungen eurerseits freuen u.a. zu folgenden Fragen:

  • Seht ihr den T3 oder T4 auch als passend an oder würden auch neuere Fahrzeuge möglich sein?
  • Bezüglich Syncro-Ersatzteile: Die meisten Posts sind schon älter. Gibt es aktuelle Erfahrungen in Osteuropa/Zentralasien und Südamerika?
  • Was kommt euch sonst noch zu unserem Anliegen in den Sinn?

Grüsse aus Bern

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Hoi,
also ich habe zufällig gerade vor meiner Tür sowohl einen L300 als auch einen T3 Syncro stehen gehabt. Ich persönlich fahre T3 Syncro und bin damit auch schon weiter gereist und werde dies wieder tun. Für mich ist der T3 Syncro der beste Kompromiss aus Platz, Geländetauglichkeit und Grösse des Fahrzeuges um auch durch kleine Orte zu fahren, in Container zu passen oder einfach nur “nah” an den Menschen unterwegs zu sein. Für jemanden, der vielleicht mit Autos nicht allzu viel am Hut hat ist eventuell ein T4 Syncro die sicherere Wahl, da die Technik einfach etwas robuser ist mit dem 2.5l 5-Zylinder Motor. Allerdings gibt es nur eine Hand voll T4 Syncros mit Diffsperre. Ausserdem ist die Bodenfreiheit beim T4 wirklich um längen geringer als beim T3 und die Länge des Wohnraumes hinten deutlich kürzer (ausser man nimmt einen langen Radstand - dann ist aber die Geländetauglichkeit wieder reduziert).
Der Mitsubishi macht einen recht ordentlichen Eindruck in der Langversion. Allerdings kommt er mit einem nur knapp 50l-Tank daher, was irgendwie eine kleine Fehlkonstruktion ist. Das überzeugt mich dann doch nicht so. Platztechnisch auf jeden Fall sehr gut (nur recht niedrig innen) und eine vollwertige Untersetzung.
Mit einem Defender fürchte ich werdet ihr (vor allem bei dem Budget) keine Freude haben. Ersten sehr teuer, zweitens sehr rostanfällig (irgendwie logisch, wenn Alublech auf Stahlrahmen genietet wird und die Nieten nichtmal ordentlich und gerade eingesetzt sind). Ausserdem sehe ich andauernd Leute mit scheinbar ordentlichen Defendern irgendwo in eine Werkstatt müssen weil was am Diff oder sonstwo kaputt ist. Dann wäre ein 80er Landcruiser sicherlich die bessere Option (ist aber auch nicht ganz billig).
Ich denke im grossen ganzen sind 20k recht knapp bemessen um ein Weltreisetaugliches Fahrzeug hinzuzaubern, vor allem wenn man wie ihr recht wenig Zeit hat (nur ncoh bis April) und auch nicht gerade Mech ist. Aber möglich ist es sicherlich trotzdem. Ich denke aber dass eher einer der Syncro in Frage kommt. Hier noch ein kurzes Video zu einem wie ich finde sehr gelungenen T4 Reisesyncro: https://www.youtube.com/watch?v=FcO7VzBC85Y
Viele Grüsse
Franz

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Salü Neutron

Schöne Pläne habt Ihr, super Sache! :slight_smile: Wie Franz schon angetönt hat, würde ich da der Abreisezeitpunkt schon so bald ist, die Fahrzeugwahl auf diesen Zeitpunkt ausrichten. T3 Syncro ist sicher ein super Fernreisemobil, dies haben hier im Forum auch schon einige erlebt.
Jedoch braucht es einfach viel Zeit & Glück ein geeignetes Fahrzeug zu finden, das die notwendigen Voraussetzungen mitbringt für eine lange Reise weit weg von Europa. Also ein Fahrzeug in tadellosem Zustand. Dann sollte man m.E. genügend Zeit einplanen um das Fahrzeug gründlich kennen zu lernen. Um ein “Gspüri” zu bekommen, was die Eigenheiten des Fahrzeugs sind, z.B. welche Geräusche normal sind und was auf einen nahenden Defekt hinweist, bzw. was zu unternehmen ist um einem Defekt vorzubeugen. Solche Sachen wären für mich für eine Langzeitreise sehr wichtig, damit ich entspannt auf Reise gehen kann. Zwar nicht absolut notwendig, aber dennoch empfehlenswert ist es, schon ein paar kürzere Trips mit dem neuen Zuhause zu unternehmen, um herauszufinden, wie die Bedürfnisse rund ums im Fahrzeug wohnen sind.

Kennt ihr das Fahrzeug noch nicht in- und auswendig, und könnt ihr nicht selber am Fahrzeug schrauben, würde ich ein Fahrzeugfabrikat wählen, das in den betreffenden Länder oft gefahren wird. Müsste ich bis nächsten Frühling ein Fahrzeug für nach Asien würde ich wahrscheinlich meinen Fokus auf Landcruiser mit Klappdach richten, z.B. ein Troopy. Ich selber habe zwar keine Erfahrung mit Landcruiser, jedoch kann man die in Asien wohl meistens recht gut reparieren.

Egal für welches Fahrzeug, 20’000 finde ich sehr knapp bemessen. Nur schon ein gründlicher Check des Fahrzeugs von einem Mechaniker dürfte ein paar tausend Franken verschlucken. Und noch ein Ausbau in dem es sich längere Zeit möglichst gut leben lässt. Da bleibt nicht mehr viel übrig für ein Fahrzeug, dass in super Zustand sein soll. Bei dem Budget würde ich den Abreisezeitpunkt möglichst flexibel lassen, damit ihr das richtige Fahrzeug für eure Reise und euer Abenteuer finden könnt.

lg
Hugi

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Salü zäme

Danke für eure Inputs und den weiteren Austausch über private Nachrichten @syn86 und @Campino. Und natürlich auch grossen Dank an @T4_AAC_Junkie für das aufschlussreiche Telefonat und Austausch von Fotos.

Wir haben in der Zwischenzeit einen T4 California besichtigt und konnten auch den einen oder anderen Toyota Hiace und Mitsubishi L300/L400 anschauen. Vom T3 haben wir uns vorerst verabschiedet, da das Angebot eher klein ist und die Preise ausserhalb unseres Budgets (aber natürlich ist der Suchauftrag noch aktiv :wink: ).

Unser Budget haben wir nochmals etwas nachgebessert und können da je nach Ausbau und Zusatzausstattung höher gehen. Dabei handelt es sich besonders um Fahrzeuge, welche bereits eine Lösung für das Ersatzrad verbaut haben, einen Dachträger besitzen, höher gelegt sind, eine anständige Bereifung haben, …
Zudem schauen wir nun vermehr darauf, dass der Wagen nicht zu viel Technik besitzt (elektrischer Fensterheber, Wegfahrsperre, …).

Natürlich wäre ein T4 Syncro wohl die beste Lösung (schon nur weil der Support hier im Forum top ist).

Unsere aktuelle Suchliste:

  • T4 Syncro mit Sperre
  • Toyota Hiace 4x4 (kein LWB)
  • Mitsubishi L300 mit langem Radstand
  • Mitsubishi L400 der 2. und 3. Generation (da mehr Platz)
  • Toyota Land Cruiser
  • T3 Syncro mit Sperre

Grüsse aus Bern
neutron

Hallo neutron

Hier kurz mein Senf dazu :slight_smile:

*T2
Mein Papa is mehr als einmal mit nem 40PS Bus bis nach Indien gekommen (ich behaupte damals waren die Strassen schlechter)

  • T3 Syncro
    Immer geil! War selbst mit einem den ich drei Monate vor der Reise gekauft hab und bewusst keinem Mechanikus gezeigt hatte n Jahr in Süd und Nordamerika. Nagut mit nem Monat pause irgendwo im nirgendwo weil der Motot geplatzt (ja wort wörtlich) ist muss man dann leben… kommt man halt n Monat später in Indien an.

  • T4 Syncro
    Find ich hässlich, vom hörensagen ist der Begriff Syncro bei dem Teil ne Beleidigung und Bodenfreiheit…

  • Mitsubishi l300/l400
    nichts gegen einzuwenden, etwas kleiner, sollen leicht Rostanfällig sein

  • Landrover Defender
    Teuer wie sau, die Läute die ich mit so nem Ding gesehen hab taten mir Leid, da drinn hast du null Platz, kannst bei Regen kaum reinsitzen, nicht drinn Kochen,…

Das selbe gilt für die Toyota Landrover, ultrageile Teile für den Offroad Ausflug, aber selbst die mit nem Häuschen oben drauf sind eng! Und teuer! Dafür halt Toyota unzerstörbar!
Alternative Hiace, gewohnte Toyota Qualität in Häuschen und Motor und das Allrad soll recht brauchbar sein (aus m Hilux) aber Sperren sind wohl Mangelwahre…
Mein Papa ist nach dem Unimoc auf nen 2WD Hiace gewechselt…

Alternative: Ist bauähnlich nem L300 (sind beides Nissan Pjero Bodengruppen mit grossem Häuschen oben drauf)
https://www.comparis.ch/carfinder/marktplatz/details/show/26637158

Mehr Platz als die Geländewagen, weniger als n T3, richtige Untersetzung mit Diffsperre, auch gut unkaputtbar, 140PS, sehr gute Bodenfreiheit. Und unschlagbar bei Preis-Leistung.

und empfiehlst dann das hier:
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sehrschoen
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ohne die Ästhetik zu kommentieren, bzw. den Hyundai auf dem Aufmacherbild des Videos. :- I
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Also vom Vokabular des Designs her könnte man behaupten, ist ein T4 einem T3 um Lichtjahre ähnlicher als ein T2 einem T3? :- )
Ich spreche von dem Design vor der Modellpflege des T4, also dem mit kurzem Vorderwagen und eckigen Stosstangen.
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Aber ich glaube es geht hier im Thread womöglich eher weniger um persönliche Geschmäcker, also:
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Bilder von den Ausflügen Deines Vaters fänd ich “Immer geil!” und Berichte ?! von ihm ?!
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Und die Idee, blind loszufahren, ohne irgendwas von Fachleuten prüfen zu lassen gefällt mir auch sehr gut, sehr sympatisch!! In den letzten Jahrzehnten waren meist die Pannen die schönsten Erlebnisse auf unseren Reisen,…man kommt in die Situation anderen Vertrauen zu müssen, was oft belohnt wird, wenn man sich darauf einlässt und man lernt auch seinen eigenen (Reperatur-) Fähigkeiten zu vertrauen, was ebenfalls jede Menge Glückshormone geben kann.
Allerdings habe ich hinter den Kulissen herausgehört, dass die Grundvorraussetzungen für letzteres noch nicht sehr gross sind bei den Neutronen und man die Zahl solcher Erlebnisse nicht von vornherein maximieren möchte, leider !
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Gruss
T4 Junkie

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ich denke es kommt drauf an was man will. man kann nach indien fahren oder man kann versuchen jeden meter teer zu vermeiden wenn man nach indien fährt.
für’s erste ist ein t3 super, für letzteres ist ein t3 ev auf die dauer zu filigran.

gruss
siegi

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Moinmoin

Ja ok gebe zu der Starex is auch nicht hübsch… Die Frontmotorbusse sind das meiner persönlichen Meinung nach nie…

Geländewagen mit richtiger Übersetzung und nem Leiterrahmen (Landrover, Cruser, Hilux, Pajero…) sind natürlich wesentlich stabiler gebaut als son T3, sind aber auch mal ne Tonne schwerer. Das gilt auch für die Ableitungen mit Häuschen (Starex, L300). Dass hat halt auch Nachteile…

N Landcruiser kann einiges ab, aber auch der hat Lager und Dämpfer die man warten muss (auch wenn die Quali von Toyota Teilen die europäische Fahrzeuge um Lichtjahre übertrifft).

Die Frage ist was will man? Gemütlichkeit, viel Platz um mit ein paar Freunden auch mal n Bier bei Regen im Fahrzeug zu trinken? Musst du nen Bus nehmen und Abstriche an der Offroadtauglichkeit machen (beim T3 aber fast keine).

Wills du Zubehör wie n Hochdach irgendwo kaufen musst du n verbreitetes Campingafahrzeug wählen, gut man kann immer spezial Konstruktionen haben, die kosten halt…

Willst du krassesten Offroadsachen machen musst du nen Suzuki Jimny oder nen kurzen Landcrusier nehemen mit nem Zelt weil du im Auto kein Platz hast.

Dann gibts noch die Mischung mit Aufbaukabinen, da gibts richtig geile Sachen, auch wenn die schwer sind und nen hohen Schwerpunkt haben und bei 20’000.- anfangen (nur die Kabine leer)

Ich bin so 10’000 bis 15’000 km auch Schotterwegen (die Ruta 40) gefahren mit dem T3 ohne Probleme (oder Schäden). Schotterstrassen sind der Hammer (oder auch Wellblech) können aber in der Regel problemlos mit jedem x Belibigen Fahrzeug befahren werden. Richtige Offroad Strecken müssen bewuss gesucht werden!
Ich bin mit meinem tiefergelegten Honda Civic quer durch Russland an die Schwarzmeer Küste gefahren, auch dass geht…

Ich bin halt nach langem für und wieder wieder beim T3 Syncro gelandet… einfach weil keins der anderen Fahrzeuge son schönes Boxerblubbern macht :slight_smile: :slight_smile: :slight_smile:

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Hallo zusammen

Wir sind wieder mal über ein Inserat gestolpert. Hat den jemand per Zufall schon besichtigt oder kennt den Besitzer? Was wäre eure Ersteinschätzung zum Fahrzeug? https://www.tutti.ch/vi/schaffhausen/fahrzeuge/autos/vw-t3-syncro/39976713

Wir gehen davon aus, dass wir noch folgende Modifikationen machen würden:

  • Fahrwerk höherlegen
  • 5x Offroad reifen mit Felgen
  • Halterung für Ersatzrad schwenkbar oder an Leiter hinten am Fahrzeug
  • Dachträger
  • Zwei Fenster (Schiebetüre und vis a vis)
  • Standheizung

Dafür würden aus unserer Sicht wohl noch Kosten in der Höhe von 8’000-10’000.- hinzu kommen.
Danach kommt natürlich noch der Innenausbau inkl. Solaranlage und Zweitbatterie hinzu.

Grüsse
neutron

Hallo Neutron

Geh den mal Probe fahren und fahr damit mal in einer Wiese den Hang hoch. Dann erübrigt sich das höher legen, die Offroadbereifung und vermutlich der Kauf. Der 1.9 Liter ist im Syncro einfach zu schwach. Der 2.1er ist bereits unterste Grenze.

Auf der Strasse reicht der 1.9er allerdings gut.

GRuss Jörg

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Hallo schirx
Danke, habe mich grad etwas in den WBX eingelesen beim Buschecker: https://blog.buschecker.de/vw-bus-typen/vw-bus-t3/boxer-benziner-kaufen/

Man lernt jeden Tag etwas neues und kann immer mehr Inserate aussortieren :smiley:

Hi Neutron

Euer Vorhaben ist super. Eien tolle Idee und ein grosses Abenteuer. Das ist ja in etwa die Mongol Ralley. Bloss mit ner grösseren Kiste. Die hätt ich gerne mit dem Panda gefahren. Nun gehen wir mit der Familie in nem T3 auf Weltreise.

Ich möchte Dir noch meine Erfahrungen mit auf den Weg geben betreffend Kosten und Innenausbau. Da wir gerade dabei sind, unseren T3 und uns für unser Vorhaben flott zu machen, kann ich da sehr gut meine Vorstellungen, welche ich vor dem Projekt hatte mit der (meiner) Realität vergleichen. Dabei stelle ich fest, dass sich das nicht so einfach deckt.

Plane für den Ausbau genügend Zeit ein. Wenn Du alles an einem Stück machen kannst und keiner Arbeit nachgehen musst, geht das schon in ein paar Monaten. Wenn du aber arbeitest und bloss 1-2 Tage dran sein kannst, dehnt sich das ganze drastisch. Wir sind nun seit gut einem Jahr dran und noch nicht fertig.

Zum Budget würde ich Dir empfehlen, eine Tabelle zu erarbeiten und die gewissenhaft mit realistischen Preisen zu füllen. Schaut auch auf die kleinen Details. Es ist das Kleinvieh, das Misst macht. Du brauchst für diese Reise ein Haufen Zeugs. Neben dem für das tägliche Leben, dem ganzen Innenausbau und der Ausrüstung brauchst Du Flickzeug und Bergematerial. Das läppert sich ordentlich zusammen. Wie @grillmeister57 und ich in einem anderen Tread bereits diskutiert haben, wird die Pendezenliste während der Arbeit immer Länger. Seine Idee mit dem WC-Papier ist sehr realistisch. Den A4 reicht nicht. Und mit den wachsenden Pendenzen wächst auch die oben erwähnte Tabelle. Sie hilft aber auch, sich im Klaren zu sein, was man will.
Verstehe mich richtig, ich will die Suppe nicht versalzen. Es ist ein Reisenspass und macht grosse Freude, den Details nachgzugehen und zu recherchieren, welchen CEE-Anschlussstecker man jetzt haben will, oder welches Solarpaneel jetzt das richtige ist und wie man es am besten montieren möchte… Und wenn es dann auf dem Dach klebt und die Sonne die Spannung aufbaut, die in die Batterie fliesst und den Kühlschrank tuckern lässt freut es umsomehr.

Also, viel Freude an der Planung, Fahrzeugsuche und an der Realisierung des Projektes.
Gruss
Thomas

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Guten Abend zusammen

Hier mal zwei Vorschläge zur Lockerung - mit ohne Off-road Bewaffnung im vollen Ornat und mit weniger Ausbautätigkeiten vorab.

Eine sehr entspannte Haltung gegenüber dem Ausbaustandard, mit dem es auf die Reise ging hatte diese Familie, wow:

Und hier noch ein potentielles Weltreisemobil für ebenfalls mit eher weniger Technik und natürlich weniger Off-Road Technik Balast:

Macht nicht so viel her wie ein T3 Syncro - könnte aber eine ehrliche Angelegenheit sein, vorrausgesetzt die Bilder zeigen den aktuellen Karrosseriezustand - was selbstverständlich genau zu prüfen gälte. - das Aufmacherbild ist nach der Vignette zu urteilen drei Jahre alt.

Einen schönen Abend,
Gruss,
T4J

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Guten Morgen zusammen

Hier noch ein Vorschlag für, wenn es nicht um jeden Preis ein Bulli sein muss.

Ich find den Traffic auch nicht genau so schön wie nen T3, aber angenehm unlifestylig und vermutlich auch, Hand aufs Herz, mit etwas weniger möglichen Fehlstellen gesegnet als nen gleichalter WBX, der nicht grad komplett neu aufgebaut ist. Dazu noch nen banaler Zuschaltallrad, vermute ich. Der Allrad ist bestimmt nichts für die Wüste, bzw. das Auto genauso wenig für tausende Kilometer Waschbrettpisten gemacht wie ein T3 Syncro, aber für eine sandige Piste, die aus Versehen mal nen Monsunregen abbekommen hat, oder nen verschneiten mongolischen Pass oder blos, wenn man sich mal am Strand festgefahren hat, dürfte der ein guter Backup sein.

Es fällt einfach wahnsinnig schwer, sich die dekorativen Firmen-Aufkleber wegzudenken.

Gute Rundumpanoramausblicke hätte es auch und ne Ecke mehr Bewegungsraum im Innern ohne gleich aufm LKW Parkplatz parken zu müssen. Da könnte man auf die Idee kommen, ohne Klapphochdach sich schon wohlzufühlen.

Einen schönen Tag wünsche ich !
Gruss
T4J

das mit dem renault hat was!

bzgl dem video vorher mit der 7 köpfigen familie fasziniert mich der kocher den sie verwenden am meisten. scheint ja wirklich was zu taugen! ich meine im bus kochen für so eine meute ist nicht ohne.
ist glaub derda:


das könnte was sein für leute mit einer dicken pv auf dem busdach und einem grösseren lifepo4 akku.

gruss
siegi

Hallo
Wir haben vor ein paar Jahren eine sehr ähnliche Reise unternommen (+China) und dabei auf einen alten Mitsubishi Pajero 2.8 gesetzt.
Bei der Vorbereitung bin ich mal über folgen Ratschlag gestolpert: Die Frage ist nicht was für ein Fahrzeug Du dir leisten kannst, sondern was für ein Fahrzeug zu verlieren Du dir leisten kannst.
Daher der Pajero, in welchem wir ein Bett und ein paar Kisten easy unterbringen konnten und alles in allem ca 7k gekostet hat.
So bleibt mehr Geld für die Reise.
So oder so, viel Spass!

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Sali

Hab in Südamerika auch ne Familie mit drei Kindern getroffen die waren auch in nem normalen Gelänewagen, son Nisan Patrol oder so unterwegs und die hatten einfach n Riesen Dachzelt und den Kofferraum bis oben hin voll! Ich glaub das waren sogar Schweizer…

Gruss Robin

Servus!
Wir sind vor 7 Jahren mit dem T3 syncro nach Indien gefahren. Mit Zuschaltallrad… 98% der Strecke war der aus. Warum willst du nach Indien? Zum Offroad fahren? Dann hol dir nen Pajero und fahr nach Albanien. Oder um mit Händen und Füssen mit dem Hirten am armenischen Sewansee/ im goldenen Tempel in Amritsar zu philosophieren, um aufm Manali-Leh Highway mit dem Teeverkaufer zu verhandeln, ob das Lenkrad nun auf der falschen Seite ist oder nicht? Dafür brauchst du keine Differentialsperre.

Nimm ein Auto mit Bodenfreiheit, grossem Innenraum und Privatsphäre, eine gute Luftpumpe/Kompressor und neue Reifen mit. Damit kommst du weiter als mit dem überladenen T3 und 3.5bar ohne Luftablassen, weil du nicht weißt an welcher Tankstelle du wieder auffüllen kannst.
Auch wenn das hier ein VW Forum ist und ich an den Kisten hänge: wie wär’s mit Mercedes T1/Bremer?

Der schwierigste Kilometer war übrigens der allererste, aus der Einfahrt raus.

Toitoitoi,
Grüsse
Michi

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Hallo, auch ein paar Gedanken von mir. Mein DG 78 PS Benziner ohne Sperre und mit Conti Transporter Reifen mit C Auflastung ( verstärkte Seiten ) hat mich bislang fast überall hingebracht. Albanien war kein Problem, das Teth Tal war gut zu befahren. Bin halt nicht schnell und denken ist beim Fahren im schlechten Gelände sinnvoll. Gut, es war trocken. Bei Regen sind hier Grenzen gesetzt. Aber nimm Schneeketten… das einzige mal wo ich im Gebirge kurz vor Zagreb stecken geblieben bin war eine sehr steile ausgewaschene Steigung mit kindskopfgroßen Steinen. Hier wäre eine Untersetzung oder Seilwinde hilfreich gewesen. Gut zwei Kilometer rückwärts ist auch mal interessant.

Was für mich ganz wichtig ist, was du nicht hast geht nicht kaputt und es wiegt nicht. Schau dass Du möglich kein Gewicht rein bringst in dein Vehikel. Nicht bremsen, nicht beschleunigen müssen und nicht federn nicht dämpfen müssen ist für Deine Haltbarkeit alles.

Ansonsten viel Freude und Abenteuer. Freu mich auf einen Bericht von der Ferne.

Naja, Teth ist auch kein Massstab. Die einheimischen fahren da mit 2WDs und die Touris mit T6 durch… :wink: