E-Bulli by VW

Das könnte spannend werden:

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Ja das wäre toll, wenn dies standardmässig und zu erschwinglichen Preisen angeboten würde. Im Moment sind die Preise einfach noch sehr hoch um eine Umrüstung zu machen. Hatte mich im Juli informiert und Offerten für die Umrüstung von Käfer und T3 eingeholt. Beim Käfer wären es für 28 kW rund 30’000.- Euro und beim T3 bei 44 kW rund 72’000.- Euro gewesen.

Bin auch grad dabei. Aktuelle Preise sind bei 17‘000€ für einen T3 mit 30kw Motor und 20kw/h Batterie. Preis versteht sich auf Materialkosten. Hab im Sinn sowas Mitte 2020 zu tun für meinen Pendel-T3 :grinning:

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Ahh, spannend - da würd ich dir gerne mal über die Schulter schauen! Bei mir war es der Komplettpreis, wobei auf die Arbeit beim T3 rund 12500 E entfallen wären. Der Rest ist Motor, Batterie, Steuerung, Kabelbaum, BMS, Ladegerät - MWST etc…

Sind die Preise von euch jeweils nur für Material oder inkl. MFK / Eintragungen?

Nur schätze nur Material

MFK Eintragung ist gleich teuer wie wenn Du zB. Felgen eintragen lässt. Hat mein Vater vor ein paar Jahren mit dem Elektrohaflinger hinter sich.

17k€ ist Material komplett ohne Arbeit für das oben erwähnte Setting.

Tolle Sache! 20KWh sollten fürs Pendeln tiptop reichen?, wären das etwa 80 - 100Km Reichweite ?

…und für sonstige Kurzstrecken vermutlich ebenso. Und wahrscheinlich würde so etwas allgemein bei sehr vielen Pendlern für das Allermeiste im alltäglichen Nahbereich reichen.

Wozu fürs Pendeln und für kurze Strecken eine vielfach grössere Batterie mit herumschleppen, kaufen, produzieren, et cetera, wenn man für weitere Strecken eh andere Fahrzeuge nutzen möchte.

Wenn Du es in Deine Pritsche einbaust hast Du unter der Ladefläche den idealen Raum für die Batterien ? und das Auto ist obendrein schon produziert und verursacht null zusätzliches CO2 in der Herstellung.

Nicht zu vergessen der Spass, den das machen sollte mit der E-Pritsche durch die Gegend zu fahren.

Klingt wirklich rundum ziemlich gut !

GT3J

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Achtung! Dass hier keine falschen Erwartungen geschürt werden. MFK für einen Umbau auf Elektro war einmal sehr einfach. Seit 2017 gilt ein Umbau auf Elektro als tiefgreifende Änderung des Antriebsstrangs. Dafür wurde extra ein neuer Paragraph erfunden :frowning:
Kurz gesagt muss man an jedem Fahrzeug egal welchen Alters den “neuen” Antriebsstrang nach aktuellen Vorschriften prüfen lassen. Ich sag nur mal ECE-R-100 und EMV-Prüfung als Stichwort.
Es wurde also wirkungsvoll ein massiver (Kosten)-Riegel reingeschoben. Warum auch immer… Ein Schelm, wer Böses denkt…

Für die Unerschrockenen unter euch mach ich hier mal etwas Schleichwerbung. www.lithiumsystem.ch
Wir verkaufen auch an Private…

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So ähnliche Info hatte ich auch :slight_smile: Sehr schade das hier die MFK (oder wer auch immer) Steine in den Weg legt…

Hallo Maribus

Hast du da einen entsprechenden Gesetzestext? Ist das von Kanton zu Kanton unterschiedlich? 2017 war das zumindest in Chur noch nicht erforderlich.
In zB. Deutschland ist das so wie du schreibst, mit der Norm und EMV-ähnlichem Test. Aber in der Schweiz? Würde das gerne noch irgendwo schriftlich sehen bzw. werde mich beim STVA Chur morgen erkunden.

GRuss Jörg

Ich auch.

Habe gerade mit meinem Vater kurz gesprochen. Diese Auflage war bei ihm schon so. Und kann umgangen werden wenn der E-Motor an den identischen Punkte befestigt wird wie der Benziner. Was beim T3 ja kein Problem ist wenn man den E-Motor mit Motorenträger ans bestehende Getriebe mit Kupplung flanscht.

Musste etwas suchen:
Hier der Gesetzestext im VTS:

und was dabei anzuwenden ist (VTS, Anhang 12):

und hier noch der Link zum Bund:
Admin VTS 741.41

… das wegen der Epoche ist der Killerpunkt…

Ich würde sagen, er hat einfach Schwein gehabt oder sein Fahreug ist kein M1-Fahrzeug…
Ich weiss von mindestens 2 Busumbauten EMV-Messungen über sich ergehen lassen mussten, obwohl Antriebslösungen von namhaften Anbietern verbaut wurden.

Aber wenn’s einfacher geht, so wie früher, dann hab ich gerne ein offenes Ohr. Bei mir steht auch noch ein Projekt, welches auf E-Antrieb wartet…

Mein alter T2 wurde auch auf Elektro umgebaut (nicht von mir) und da war eine EMV Messung von Nöten :frowning:

Dein alter T2 wanderte doch zu mir :joy:

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Ja, mein allererster :slight_smile: Ist daraus mal noch was geworden oder nur Ersatzteilspender?

ich bin auch nach wie vor interessiert an dem thema. ich hoffe dass es doch einen weg geben wird.
oder aber jemand wittert irgendwann ein geschäft und bietet einen umbaukit mit entsprechender zulassung oder prüfungen an?

gruss
siegi

Hallo allerseits

Soeben mit dem Strassenverkehrsamt Chur nochmal abgeklärt, Stand heute, 10.09.2019:

Es hat sich nichts grundlegendes geändert seit 2017. Die erwähnten Normen gab es schon vor 2017. Es wird auch weiterhin wie vor 2017 gehandhabt. Chur steht solchen Umbauten grundsätzlich positiv gegenüber, mit den Vorschriften will man andere übermotorisierte oder zu laute Projekte verhindern. Eine EMV Prüfung für Private ist nach wie vor NICHT nötig! Wenn aber jemand drittes den Umbau UND die Eintragung vornimmt, dann ist eine EMV nach wie vor nötig.

Beispiele:
a) Ich lasse mein Fahrzeug auf Elektro umbauen und der Umbauer trägt alles ein = EMV Prüfung notwendig
b) Ich lasse meine Fahrzeug auf Elektro umbauen und lasse selbst alles eintragen = KEINE EMV Prüfung notwendig
c) oder aber ich baue alles selbst, dann ebenfalls keine EMV Prüfung notwendig

Des weiteren sind ohne Probleme und ohne zusätzlichen Prüfungen bis 20% mehr Leistung erlaubt, da wird stur auf die KW geachtet.

Also, es steht uns nichts teures im Wege! Nicht immer alles schwarz malen, aber gut Wissen wir nun Bescheid :slight_smile:

Erfreuliche GRüsse Jörg

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