Batterieleuchte leuchtet, morgen geht die Fähre

Hoi zämä, ich bins mal wieder, etwas ratlos.

Heut ist irgendwo in Holland mein Batterielämpli angegangen. Bin dann auf den nächsten Campingplatz bei Roosendaal und hab mal nachgeschaut. Generator ist noch da, Keilriemen auch und gespannt wie immer. Hab mal an allen Kontakten herumgefummelt, ohne Erfolg. Und zum Beweis, dass wirklich nichts ankommt an der Batterie mal die Spannung gemessen, sowohl mit als auch ohne Motor dieselbe (ca. 12.5V, mit Licht 12.3). Auch ohne mein CTEK 250D dasselbe.

Nun weiss ich nicht weiter, Regler habe ich Depp keinen dabei. Und regnen tuts jetzt auch wieder. Immerhin habe ich Strom und Internet…

Gruess, Marcel

Nun ist guter Rat teuer, habt ihr welchen?

Hallo, kannst du die Spannung beim Regler mal messen? Liegt dort um die 14V an?

Beim Regler den Stecker entfernen Kontakte mit Schleifpapier oder Schraubenzieher etwas reinigen und wieder montieren. Masseband beim Getriebe kontrollieren auf guten Kontakt, sonst auch mal lösen und reinigen.

Gruss Oli

Ja mein erster Verdacht wäre auch der Regler. Bau den mal aus und schau ob die nicht zu kurz sind. Ansonsten wie Oli schreibt.

Danke euch. Mal sehen, was ich heute noch machen kann. Muss halt jedes mal die ganze Baggage in den Regen stellen, um an den Motor zu kommen.

Wo muss ich die 14V messen? Bei laufendem Motor, nehme ich an?

Ja, der Motor muss laufen. Ist nur die Frage ob du irgend wie mit den Messspitzen dran kommst.

Regler herausnehmen und Kohlen /Kontakte etwas anschleifen hat nix gebracht. Ob die Kohlen zu kurz sind kann ich nicht beurteilen. Sind verschieden lang.

Heute ist schluss mit werkeln, will ja die Platznachbarn nicht verärgern.

Die Fähre wird nun ohne mich ablegen. Schade, 5 Wochen am Stück Ferien werde ich wohl nicht so bald wieder kriegen.

In der Gegend hat es eine Garage, die mit Käfern wirbt. Könnte da mal fragen, ob die helfen könnten. Wird halt Montag.

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Wie weit kommt man mit einer frisch geladenen Batterie wohl?

Oh nein :see_no_evil_monkey:

Dass die Kohlen unterschiedlich abgenutzt sind kann glaub schon normal sein. Hast du ein Foto gemacht, dass man erkennen kann wie lang sie sind?

Ich hatte nicht vor langem genau das gleiche Phänomen. Habe den Regler gewechselt und es war nicht besser geworden, es lag bei mir am Stecker, welcher auf der Lichtmaschine war. Habe diese dann wie beschrieben mit Schleifpapier, Schrauberzieher gereinigt, also Stecker und das Gegenstück. Dann war es wieder gut.

Hat die Leuchte stark geleuchtet oder ist es eher ein gedimmtes Leuchten?

Den Stecker habe ich nicht gereinigt. Kann ich morgen Morgen mal versuchen.

Die Leuchte leuchtet hell. Wenn der Motor an ist, etwas schwächer.

Ich hatte vor 2 jahren das selbe Problem. Bei mir war es die Lichtmaschine die nicht mehr Strom produzierte.

Siehe hier:

Mir wurde gesagt das beim Typ 1 Motor bis ca. 9.5 bis 10 Volt Batteriespannung die Kerzen zünden. Da ich auch nicht wusste wie lange das geht hatte ich mir eine Batterie, ein Ladegerät besorgt und während der Fahrt immer mal wieder die Spannung gemessen. Ohne Licht, Blinken und Scheibenwischer kommt man noch erstaunlich weit, bei uns hat es für ca. 150 km locker gereicht.

Toitoitoi

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Oh, mit angenommenen 100km habe ich dann ja nur noch 8 Tage bis nach Hause, vorausgesetzt, ich kann jede Nacht neben einer Steckdose verbringen. Noch besser, einen Benzingenerator reinstellen, der während der Fahrt läuft.

Nein, im Moment bin ich wirklich wieder mal so dermassen runter mit den Nerven, dass ich den Bus nach 20 Jahren am liebsten gegen etwas moderneres eintauschen würde. Gerade auf diese Ferien habe ich mich riesig gefreut, musste eine Ewigkeit warten, bis es endlich mal klappte, ich habe dringend mal eine Weile Ruhe nötig. Und dann sitzt man auf einem öden Camping fest, keine Ahnung wie es weitergeht. Ich hatte eine ähnliche Situation schon mal und habe gehofft, es nicht nochmals erleben zu müssen. Interessanterweise passiert nie was in der Art, wenn man in der Schweiz ist, immer irgendwo in der uninteressanten Pampa und anfangs Wochenende.

Ich würde die Batterie über Nacht laden und dann morgen auf die Fähre (wohin solls denn gehen?). Sobald möglich, eine 2. Batterie und ein zweites günstiges Ladegerät kaufen. Vielleicht hast du ja auch schon eine zweite „Camping-Batterie“. Beim T2 haben wir jeweils 300 km geschafft und vielleicht wäre auch noch mehr möglich gewesen (der Ladestrom ist aber immer mal wieder für ein paar Sekunden auf 16V gestiegen und war dann wieder weg). Wenn möglich haben wir den Bus jeweils anschieben lassen oder so parkiert, dass wir anrollen konnten, kein Licht, kein Radio, blinken nur wenn für die Sicherheit notwendig. Wir sind so 860 Kilometer von Genf nach St. Girons Plage gefahren (2 Übernachtungen mit Strom) und haben uns vor Ort um einen neuen Regler gekümmert. Bisher hat es sich bei uns immer gelohnt, weiter ins „Verderben“ zu fahren, solange der Bus noch läuft. Erst vor zwei Jahren mussten wir auf dem Camping am Atlantik auch die Lima tauschen (Lager hat sich zerlegt). Wenn nichts mehr geht, kann man sich noch immer nach einer Reperatur vor Ort umschauen oder im Notfall geht der Bus per Sammeltransport nach Hause.

Salut, Anschieben fällt beim Automat schon mal weg :frowning:
Ziel sollte England sein. Eigentlich gäbs dort schon genug Busgaragen. Laden kann ich momentan, zum Hafen sinds aber noch knapp 100km, bis dahin vertraue ich dem Akku erstmal nicht, vorallem sollte man ja von der Fähre wieder wegkommen.
Ins Verderben fahren, wenn die Nerven eh schon blank liegen, ist nicht so meins.

Auf dem Camping hier in Seppe hats noch einen T3 und einen T2, die dazugehörigen Leute fehlen jedoch. Die hätten sicher was zur Hilfe beitragen können. Und wenns nur den Hinweis auf eine gute Garage in NL ist.

Bei England würde ich auf jeden Fall versuchen, auf die Fähre zu kommen. Für die 100 Kilometer bis zur Fähre wäre ich sehr optimistisch und vielleicht findest du an einer grossen Tankstelle auch noch eine zweite Batterie. Auch würde ich davon ausgehen, dass sie dir auf der Fähre Starthilfe geben oder dich schon von der Fähre schieben/ziehen, wenn das Auto nicht mehr anspringt. Sowas dürfte auf einer Fähre Alltag sein. Falls du eine Zweitbatterie hast, kannst du dir auch selbst Starthilfe geben, sofern diese genug Spannung hat (mussten wir schonmal machen, um überhaupt auf die Fähre nach Sardinien zu fahren). Ansonsten habe ich diesen Sommer die App „Save My VW Trip“ entdeckt. Dort kannst du einen „Hilferuf“ absetzen und es sind auch sehr viele Garagen in Europa verzeichnet.

Sorry, wenn ich nun wieder negativ rüberkomme, aber eine neue Batterie kommt nicht geladen daher und muss zuerst geladen werden. Und wenn ich noch Strom habe, um von der Fähre zu kommen, was wenn ich es nicht rechtzeitig zur nächsten Steckdose schaffe? Strom haben in GB eigentlich nur die teuren Plätze. Mit meinem 5A lader dauert es dann auch eine Ewigkeit, bis 2 Batterien wieder voll sind. Eine LiFePo für den Kühlschrank und so habe ich dabei, aber die habe ich von den Anschlüssen her nicht überbrückungsfähig konfektioniert.

Langsam gefällt mir die Idee mit einem Benzin-Generator immer mehr, aber wo kriege ich den auf die Schnelle her?

Sollte ich es nach GB schaffen, wönnte mir mein Mech spätestens ans Busfest in Malvern ein Ersatzteil mitbringen. Aber andererseits…ist es wirklich der Regler?

Dann kann er ja gleich eine ganze Lima mitbringen. Und ja bei neuen Batterien steht jeweils, dass diese zuerst geladen werden müssen. Habe ich bisher noch nie gemacht und jede neue Batterie hat zumindest für einen Motorstart gereicht. Kannst du evtl. über dein CTEK250D die LiFePo „Zwangsverbinden“ mit der Motorbatterie? Ich habe nur ein Cyrix CT Relais und dort geht das.

Oje!

Ich würde es auch versuchen und ne Batterie kaufen diese haben auch ungeladen über 12v.

Und von der fähre kommst du die haben Booster.

Gib nicht auf!

Wünsche dir viel Glück!

Wenn ich dir Express was schicken soll melde dich.

Gruss Benny