Video-Serie «Blick auf deinem Camping-Platz»

Hallo zusammen

Ich bin Journalistin beim Blick und wir planen aktuell für das Jahr 2026 eine grössere Camping-Serie unter dem Titel «Blick auf deinem Camping-Platz».

In unserer 16-teiligen Video-Serie sind nächstes Jahr vier Folgen pro Jahreszeit geplant, pro Folge soll es um einen leidenschaftlichen Camper/eine Camperfamilie gehen. Wir sind nun auf der Suche nach spannenden und individuellen Geschichten vom Camping-Platz.

  • Ist Camping deine grosse Leidenschaft? Hast du viel Liebe, Zeit und/oder Geld in deinen VW-Bus/deinen Camper investiert?
  • Hast du schon an aussergewöhnlichen Ort gecampt? Über längere Zeit in deinem VW-Bus gelebt? Die Welt damit entdeckt?
  • Gehst du auch im Winter bei eisigen Temperaturen campen?

Diese Fragen sind nur ein paar Beispiele, wir sind offen für alle Stories aus der Camping-Welt. Falls du deine Geschichte gerne im Blick erzählen willst und uns deinen Camper/VW-Bus zeigen willst, kannst du dich gerne hier melden.

Danke vielmals und liebe Grüsse
Rebecca

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Wer seinen Lieblingscampingplatz im BLCK ausplaudert, wird sich einen neuen Lieblingsplatz suchen (müssen). :see_no_evil_monkey: :joy:

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YES, Danke Adibus fürs posten.

Der Camping Hype der Anfang des Jahrzehnts seinen Lauf genommen hat, aus den bekannten Gründen, hat nach meiner Erfahrung nicht gerade dafür gesorgt, dass es entspannter zugeht auf den Campingplätzen oder es generell einfacher geworden ist, ruhige Plätze zu finden.

Bei uns hängt eine Herbst-Bild vom Camping in Avignon am Kühlschrank aus 2014, mit unserem Zelt unter den Platanen und ansonsten weithin keinen weiteren Gästen, “bis zum Horizont”. Das selbe Bild hätte ich im Herbst 2024 aufnehmen können, da wir zufällig am gleichen Datum dort waren, aber mit komplett vollgestelltem Platz, von einem Extrem ins Andere.

Instagram, Youtube und co haben sicher ihren Anteil. Für einige hat es sich richtig angefühlt, einen “Geheimtipp” in ein Video mit vielen Klicks und Likes zu verwandeln. Ich bin mir nicht sicher, ob alle das wieder tun würden.

Ich würde persönlich selber eher nicht dazu tendieren, der Sache durch Geheimtippsverbreitung, die Verbreitung von “aussergewöhnlichen Orten” weiter Vorschub zu leisten, schon gar nicht in einem Medium mit einer hohen Verbreitung und selbst hier im Forum, wo vielleicht nur maximal ein, zwei Hundert(?) eine Nachricht sehen (ohne Mehrfachbesuche) inzwischen lieber eher nicht einsame Orte “öffentlich” austauschen.

Bin mir sicher, dass die Welle irgendwann wieder ein wenig abflauen könnte, aber von mir aus lieber früher als später. Wenn es in sehenswerten Städten immer voller wird, passt es ein bisschen besser zum Ort, als an manchem anderem “Spot”?

Habe in diesem Jahr alte analoge Bilder von einem Küstenabschnitt in Irland gescant. In 1996 waren wir dort einen Tag herumspaziert ohne jemanden zu treffen. Mein Nachwuchs war dieses Jahr dort und hat auf meinen Bildern den Ort wiedererkannt, staunend, dass damals weder Absperrungen noch Besucherzentrum, noch die vielen Dutzend Reisebusse vorhanden waren.

Von mir aus kann die Entwicklung sich lieber eher abschwächen, als dass ich ganz direkt dazu beitragen wollte, dass sich diese Entwicklung weiter ausbreitet auf immer mehr Orte, auch die, die jetzt noch nicht derart touristisch erschlossen sind. Aber jemand, der damit Geld verdient, etwa VW-Busse vermietet, wird es vielleicht begrüssen ?

Gruss aus der Gegenwart,
T4 J

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Tschou Zäme

@Rebecca Fahr im nächsten Sommer auf einen Campingplatz und frag vor Ort. Glaub mir du wirst genügend Stoff für eine Story finden!

Gruess Aend

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Viele der früher schwach frequentierten Plätze wurden inzwischen von Horden von Campern heimgesucht. Die Einheimischen haben die Nase voll, einerseits von den Präsenz markierenden riesigen und weitum gut sichtbaren Hymermobilen, andererseits den kleinen Vans, denen zugeschrieben wird, für die Vermüllung und sonstige menschliche Überreste verantwortlich zu sein, egal ob das bewiesen ist oder nicht. Schliesslich haben sie keinen Platz für Eimer und Latrinen, so das Vorurteil. Einfachste Problemlösung: Verbotstafel.

Auch ich habe die Zeiten davor erlebt und genossen. Und mich entsprechend verhalten, werde heute aber in die selbe Schublade mit den Rücksichtslosen gesteckt.

Auch das sind Geschichten. “Vanlife” hat vieles kaputt gemacht.

Die Verbotschilder bleiben leider auch, wenn der Boom schon längst abgeflaut ist.

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