Suche Gastank für T3 (Syncro)


(Thomas Furter) #1

Hallo zusammen

für unseren T3 bin ich auf der Suche nach einem Gastank für unter den Boden. Hat jemand einen rumliegen, den er nicht mehr will?
Oder hat jemand bereits mal diese Tanks hier verbaut:

Gibt es Papiere dazu, die hier akzeptiert werden?
Lieber Gruss
Thomas


(tomix (2*T3)) #2

Falls noch nie ein Gasttank am Bus war, könnte ich mir vorstellen, dass du Probleme bekommst, da du nicht nachweisen kannst, dass die Befestigung dem ECE-Reglement entspricht. Vermutlich ist nicht mal die Originallösung inzwischen bei einem T3 auf Originalhjöhe möglich, da der Tankabstand zum Boden zu gering ist.
Gruss
tomix


(Michi Osann) #3

Hallo Thomas
Wieso willst Du Gas im Bus? Zum Kochen und Heizen eignen sich für Langzeitreisen andere Brennstoffe (Benzin/ Diesel/ Brennsprit) meist besser, da diese universeller zu bekommen sind.


(tomix (2*T3)) #4

Gibt es da elegante Einbaulösungen ohne gleich in diese Dimension zu kommen:
https://www.webasto-comfort.com/de-ch/produktuebersicht/product/show/dieselkocher-x100-3/?tx_webastoproducts_webastoproduct[controller]=Product&cHash=dd710d2f941b2da40a9ad052689ddbf3
Wobei wenn man alles rechnet:

  • kein Gastank (keine Gasprüfungen usw.)
  • Dieselheizung ist billiger als eine Gasheizung
  • Kompressorkühlschrank -> PV-Anlage und entsprechende Batterien

Was ergibt das ein 1:1?

Gruss
tomix


(Franz) #5

Ein Ceranfeld mit Diesel betrieben scheint mir irgendwie eher unpraktisch und wenig effizient. Aber mag mich täsuchen. Wir kochen immer mit einem Outdoor Benzinkocher ausserhalb des Busses unter der Markise oder der Heckklappe. Das funktioniert sehr gut und man hat immer Brennstoff…und vor allem das Kondenswasser nicht im Bus
Gruss, Franz


(•oOvierlivier productionsOo•) #6

Also ich war sehr froh über einen Gastank um in Patagonien bei 80-120km/h Wind nicht draussen kochen zu müssen. Auch hat bei uns eine Füllung für über ein Jahr jeden Tag kochen gereicht.
Benzin raucht bis der Brenner warm ist und hat niemals dieselbe heizleistung wie ein Gasbrenner.


(Franz) #7

Stimmt, bei 120km/h Wind kocht es sich schlecht draussen…da muss man allerdings eher um den Bus bangen, dass es ihn nicht umweht :smiley: Für solche Fälle haben wir einen kleinen Gaskocher dabei…


(•oOvierlivier productionsOo•) #8

nene, das passiert nicht. Es schüttelt zwar ein bisschen, aber schön den Arsch in den Wind gestellt, dann lässt sich sogar das Aufstelldach öffnen. :wink:


(tomix (2*T3)) #9

Draussen steht höchstens der Gasgrill, bei schlechtem Wetter drinnen Tee zu kochen ist auch ganz schön.
Realisierr gerade, dass gaslos nicht geht, das gedrehte Filet vom Grill muss einfach zwischendurch sein.
Gruss
tomix


(Hagi) #10

Was spricht denn gegen den ceran dieselkocher ausser der Preis? Schon lässig wenn man für fahren, kochen, heizen und heisswasser den selben treibstoff hat… ev nicht wirklich höhenrauglich?
Unser nächster Bus soll Gasfrei sein…


(Thomas Furter) #11

@tomix
Gemäss Urs Egli in Boswil ginge das auch beim syncro. Ich kläre das aber nochmal ab und lass es Dich wissen.
@hagi
Die Webasto-lösung kenne ich von den grossen Reisemobilen auf Basis Duro oder Unimog. Finde das in der Tat recht gut. Da spielt auch Geld keine Rolle. Da unser Wecker mit Benzin läuft, ist kein Diesel vorhanden. Auch denke ich, dass unsere recht leichten Töpfe schnell runde Böden haben und mit Glaskeramik nicht mehr so gut harmonieren.

@ruumli
Wir haben Benzin. Ich kenne Benzin sehr gut als Kochbrennstoff. Ich hab etwa 2.5 Jahre auf MSR in Zelten gekocht. Das geht im Zelt und unter den dazu gehörigen Umständen sehr gut. Ab und zu wäre aber auch fast alles in Flammen aufgegangen.
Da wir in allen Breitengraden und zu allen Jahreszeiten, drinnen und draussen kochen werden geht Benzin nicht. Und Sprit geht für mich nur für Fondue. Ich komme immer recht schnell wieder zum Gas zurück. Ich kenne die Thematik darum herum gut. Aber auch die Vorteile, die Gas mit sich bringt.
Ich will unser Rechaud ausschwenkbar machen. Bei schönem Wetter und in südlichen Gefielden werden wir auf der Fahrerseite draussen kochen.


(schirx) #12

Also der Bus welchen ich gerade wieder aufbaue wird auch eine Gasinstallation erhalten :call_me_hand:


(Marco) #13

Hallo. Wir haben auch ein Gastank unter unserem Bus verbaut und möchte schnell meine Erfahrungen dazu mitteilen. Kann überal an LPG Tankstellen gefüllt werden. Je nach Land etwas schwierig zu finden. Wir sind oft im Frühling in Norwegen zum Skitouren unterwegs. Bei sehr kalten Tagen gefriert der Regler ein, der am Tank sitzt. Dafür ist das Gemisch von Lpg schuld. Mit einner kleinen Wärmeklemme habe wir das Problem in den Griff bekommen. Beim Campingshop in Langenthal haben sie zum Befüllen spez Gas mit dem hatten wir nie probleme. Eine Füllung reicht aber dan nicht für 5 Wochen mit Heizung Kochen. Ich bin zufrieden mit der Gastank Lösung.
Wichtig wenn du ein gebrauchten Tank von einem VW Bus kaufst das du die Dokumente dazu auch hast. Sonst wird die Gastankprüfung sehr teuer.
Allzeit gute Fahrt.


(tomix (2*T3)) #14

Bei unserem Westfalia T3 ist dafür der untere Schalter am Panel bei der Küchenblock.

Wenn man für einen gebrauchten bei dem die Prüfung ansteht mehr als eib Trinkgeld bezahlt kann man gleich einen neuen kaufen.

Gruss
tomix


(Thomas Furter) #15

Werde schauen, dass ich die Papiere mit dem Tank bekomme, sollte ich ein Angebot erhalten. Momentan ist es noch nicht soweit. Hoffe aber doch noch ein gebrauchtes Tänkchen zu bekommen. :star_struck:


(Thomas Furter) #16

Hi Tomix
Hab grad mit dem Amt in Hinwil telefoniert. Die haben gesagt, dass es kein Problem ist, ein geprüfter Tank unter einen Syncro zu schrauben, auch wenn da noch kein Tank drunter war. Es hat ihn bloss interessiert, wer denn die Anlage einbauen wird.
Lieber gruss
Thomas


(Thomas Furter) #17

Betreffend Gastank kann ich Euch folgende Angaben vom SVIT in Wallisellen weiterleiten. Darin sind Kosten und Voraussetzungen genau beschrieben:

"Grundsätzlich haben LPG-Tanks eine sehr lange Lebensdauer, solange sie keiner übermässigen mechanischen Belastung ausgesetzt worden sind oder deutliche Anzeichen von Korrosion aufweisen können Sie davon ausgehen dass ein Tank die alle 10 Jahre fällige wiederkehrende Prüfung besteht.

Grundsätzlich kann ich Ihnen folgende Informationen übermitteln:

Transportable Druckgasbehälter müssen für die Verwendung in der Schweiz zugelassen sein. Dies betrifft auch die in Kraftfahrzeugen, Wohnmobilen, Verkaufsfahrzeugen etc. mitgeführten oder fest eingebauten Flüssiggasbehälter (LPG-Tanks).

Vom ASTRA (Bundesamt für Strassen) wurde vor geraumer Zeit ein Merkblatt erstellt, welches klar Auskunft über die Verfahren für Gastanks in der Schweiz gibt (siehe Anhang).

Unter der Voraussetzung, dass die LPG-Flaschen bzw. -Tanks eine Schweizerische oder eine Europäische Prüfkennzeichnung, d.h. ein „M“ (vgl. Abbildung in Anhang 3 des oben erwähnten Merkblattes) oder ein „Pi“ (griechischer Buchstabe, bestätigt die Konformität nach der Europäischen Richtlinie für transportable Druckgefässe, TPED) aufweisen, können sie bei uns der gesetzlich vorgeschriebenen wiederkehrenden Prüfung unterzogen werden. Falls die Behälter „nur“ über eine ECE-R67-Kennzeichnung (vgl. Abschnitt 1.1 des oben erwähnten Merkblattes) verfügen werden zusätzlich die zum Tank gehörigen Dokumente benötigt, um anhand dieser die Konformität mit den in der Schweiz geltenden Vorschriften zu überprüfen.

Die in den erwähnten Merkblättern und Richtlinien genannte Prüfstelle EGI wurde per 2014 aufgelöst bzw. zu Swiss TS Technical Services AG umbenannt und firmiert mittlerweile (seit 1.1.2018) unter dem Namen Swiss Safety Center AG. In der Schweiz sind wir die einzige Prüfstelle, welche solche Prüfungen ausführen kann und darf, d.h. die wiederkehrende Prüfung ihres Tanks muss in unserem Prüflabor in Wallisellen vorgenommen werden.

Die Prüfung wird am ausgebauten Tank vorgenommen und umfasst die Identifikation, eine innere und äussere Sichtprüfung sowie die Wasserdruckprüfung beim Prüfdruck (in der Regel 30 bar). Zudem unterliegen auch die allenfalls vorhandenen Armaturen und insbesondere die Sicherheitseinrichtungen des Tanks einer Prüfung durch die Swiss Safety Center AG. Aus diesem Grund wird von der Swiss Safety Center AG bei jedem geprüften Tank ein neues, im eingebauten Zustand geprüftes Sicherheitsventil montiert.

Für die Prüfung muss uns der fachmännisch demontierte und entleerte Behälter zugestellt werden. Idealerweise werden eventuell vorhandene Schläuche und Abdeckbleche vorgängig entfernt. Die Füll- bzw. Entnahmeventile bleiben hingegen montiert, eine allenfalls vorhandene Füllstandsanzeige kann im Anschluss an die Demontage/Entleerung ebenfalls beigelegt werden und wird von uns nach erfolgter Prüfung wieder montiert. Für die fachgerechte Demontage und die Montage inkl. Dichtheitsprüfung des Tanks sowie bei Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb (siehe z.B. Liste der geprüften Gaskontrolleure unter https://www.arbeitskreis-lpg.ch/kontrolleure/dokumente-kontrolleure/ , oder Liste der Garagen unter https://www.caravaning-suisse.ch/cs/haendler_vermieter/gaskontrolle.php).

Anmerkung: die Swiss Safety Center AG verfügt nicht über die notwendigen Eirichtungen um solche Tanks zu demontieren oder wieder einzubauen, auch das Entleeren sowie die vorgeschriebene Dichtheitskontrolle des gesamten Systems kann bei uns nicht durchgeführt werden - bitte wenden Sie sich hierfür an einen Fachbetrieb.

Sie können uns den entleerten und demontierten Tank zustellen (lassen) oder jederzeit während unseren Öffnungszeiten (Mo. - Fr. 07:30 - 11:45 und 13:00 - 17:00 Uhr) persönlich vorbeibringen. Die übliche Durchlaufzeit für Prüfungen in unserem Prüflabor beträgt (von der Anlieferung bis zur Abholung) 10 Arbeitstage.

Sind alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt, wird der Tank mit dem Prüfstempel versehen, die Bescheinigung ausgestellt und der Tank somit für den Betrieb wieder freigegeben. Das Prüfintervall für die vorgeschriebene wiederkehrende Prüfung des Tanks beträgt 10 Jahre.

Der Aufwand für die Wiederkehrende Prüfung im üblichen Rahmen beträgt CHF 270.-- pro Tank (bei einem Fassungsraum über 45 Ltr. beträgt er CHF 320.-, über 90 Ltr. CHF 370.-). Ein neues, CE-gekennzeichnetes und von der Swiss Safety Center AG überprüftes Sicherheitsventil kostet CHF 48.-- pro Stück und ist im Inspektionspreis bereits inbegriffen.

Bei Inspektionen an LPG-Tanks verlangen wir Vorauszahlung vor Rücklieferung oder Barzahlung bei Abholung.

Beachten Sie bitte auch die EKAS-Richtlinie #6517 («Richtlinie Flüssiggas», siehe Anhang), insbesondere Abschnitt 7 (Transportbehälter).

Weitere nützliche Information finden Sie auch auf der Homepage des Arbeitskreis LPG (https://www.arbeitskreis-lpg.ch/) .

Für die Beantwortung allfälliger weiterer Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüsse"

Lieber Gruss
Thomas


(Steinfrau) #18

Merci Thomas, das habe ich mir abgespeichert - für wenn bei meinem die Gastank-Prüfung ansteht.

Weiterhin frohe Büsslifahrt!
Yvonne


(Thomas Furter) #19

Tgau Yvonne
bin froh, wenn die Infos helfen. Gerade die Kosten sind ja spannend für Entscheidungen, die gefällt werden müssen.
Auch Dir eine gute Fahrt.
Thomas


(Thomas Furter) #20

Hab noch einen Nachtrag nach meinem Telefon mit Dave von der VWBuswerkstatt in Winti. Gemäss seiner Erfahrung interessiert es niemanden beim Strassi in Winti, wie der Tank montiert ist. Sie hätten noch nie ein Thema gehabt, diesbezüglich. Einzig das Prüfdokument wird angeschaut. Die Handhabung sei aber wirklich von Kanton zu Kanton verschieden. Sie würden auch immer wieder Busse aus den Kantonen AG und LU ausserkantonal vorführen, bei denen sie wüssten, dass es sonst Probleme gibt.
Lieber Gruss
Thomas