"Karli" unser neuer Bus

Hallo Zusammen

Ja, wir haben es getan :).
Damit wir auch mit wachsender Familie noch genug Platz haben (ist natürlich immer Ansichtssache mit dem Platz, uns wurde es im T3 bei Regenwetter dann doch zu eng), haben wir uns ein neues “Projekt” zugetan.

Unser neuer Bus ist ein VW LT 31 - Karmann, Jahrgang 1990, Diesel.
Wir nennen ihn “Karli”.

Unser Plan ist es, den Camper nun komplett auszuhölen und ihn dann komplett neu nach unseren Vorstellungen auszubauen. Zeitrahmen haben wir nicht wirklich, gehen aber von ca. 1.5 Jahren Umbauzeit aus.

Unseren Syncro behalten wir natürlich solange es finanziell drin liegt. Werden den für Ausflüge zu zweit :wink: und Familieninterne Vermietung nutzen.

Über unser Umbauprojekt werde ich hier berichten und bedanke mich schon jetzt für das Forumswissen bei allfälligen Fragen :slight_smile:

Hebed Sorg!

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Mit den “Abbrucharbeiten” haben wir schon ein bisschen gestartet.
Die Karmanns sind ja berüchtigt / bekannt nicht immer ganz dicht zu sein. Von Aussen wurde der Gute aber Anfangs dieses Jahres neu abgedichtet.

Die Holzteile welche über die letzten Jahrzente verfault sind wollen wir natürlich auswechseln. Darum demontieren wir alle, Möbel, Inneverkleidungen und die Dämmung und ersetzen die verfaulten Traglatten.

Viel Arbeit…





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Hi Luki,
viel Erfolg und viel Spaß bei deinem Projekt
Der Camper hat auf jeden Fall Potenzial. Ich freu mich schon zu sehen, was ihr aus dem Camper rausholt :smiley:
Liebe Grüße
David

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Wow, da habt ihr aber Gas gegeben!!! :laughing:

Werde den Thread mit viel Freude verfolgen.

Gruss
Adrian

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Die erste Entsorgungsfahrt liegt hinter uns :slight_smile:
Es gibt aber nach wie vor einiges zum demontieren / abbrechen.

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Nach weiteren Stunden die wir mit Demontagearbeiten verbracht haben, ist der Bus nun schon ziemlich leer. Alle Möbel sind draussen und die Innenverkleidungen & Dämmung entfernt.

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so viel Platz :open_mouth::blush:

Jetzt müssen dann die kreativen Ideen her für den Innenausbau :).
Aber es ist schön so viel Platz zur Verfügung zu haben!

In kleinen Schritten (so wie es halt zeitlich mit Familie, Kleinkindern und anderen Projekten geht) sind nun alle Faulen Teile herausgeschnitten und Löcher geflickt.

Nun geht es an den Neuaufbau der Traglatten.

Danach werde ich die Hohlräume mit Armaflex (oder Konkurenzprodukt) ausdämmen.

Noch am werweisen bin ich bezüglich einer Dampfbremse. Ich tendiere im Moment zu einer feuchtevariablen Dampfbremse wie wir Sie im Holzbau bei “heiklen” Konstruktionen verwenden.

Liebe Grüsse und en guete Start id Büsslisaison!!




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Nabend baumgartnerluki

Interessante Frage - das mit der feuchtevariablen Dampfbremse. Soweit ich weiss macht die bei hoher Luftfeuchte auf und bei tiefer Luftfeuchte zu (siehe z.B. hier).

Bei einem Wohnraum im Haus mit grossem Luftvolumen passt Du zu den Jahreszeiten - im Sommer die Konstruktion auslüften lassen und Winter vor Luftfeuchtigkeit schützen.

Aber beim Camper würde das bedeuten, dass Du z.B. im Herbst noch mal mit der ganzen Familie und ein bischen Heizung zwei Wochen drin wohnst also mit hoher Luftfeuchtigkeit und die “Bremse” schön aufmacht, die Konstruktion also schön Feuchtigkeit aufnehmen kann,…

Danach stellst Du übern Winter das Auto in die Garage,. z.B. mit leicht offenen Fenstern zum Auslüften und nem guten Gefühl,…in der warmen und trockenen Garage mit niedriger Luftfeuchte …und die Bremse macht richtig doll zu und behält die Feuchtigkeit “so maximal lang” in der Konstruktion wie möglich.
Im Haus hat ja im Winter die Innenraumluft eine niedrige relative Luftfeuchte, weil da die Atemluft kaum eine Rolle spielt und im Verhältniss die viel grössere Rolle das gelegenlichtle oder durch Ritzen permanente Lüften spielt, das die Luftfeuchte herunterbringt, da die kalte Aussenluft, die ins Haus eindringt und dort erwärmt wird, stark trocknend wirkt, da sie eine sehr niedrige absolute Feuchte mitbringt (und dann im Innenraum erwärmt entsprechend Feuchte aufnehmen kann).


Armaflex aufgeklebt ist für die Blechflächen sichr rein “bauphysikalisch” die beste aller Lösungen.

Beim Holz liegt der Taupunkt halt im Holz und Feuchtigkeit kann im Gegensatz zum geschlossenzelligen Armaflex auch direkt im Material ausfallen und akkumulieren. Aussen dann noch das ultrakalte/ultrawärmeleitende Alu, das schön Kondenswasser bildet im Luftspalt zum Holz oder im Holz dazu beiträgt,…

Ich kenne zwei Schulen: Die eine besteht darin das ganze so dicht wie möglich einzupacken, die andere darin, der Feuchtigkeit die Möglichkeit zu geben abzutrocknen. Auf der Innenseite musst da ja ohnehin noch eine Beplankung/Verkleidung anbringen. Ist die Frage wie dampfdicht die denn ohnehin schon ausfällt/ geplant ist ?

Willst Du vor das Armafelx nur Jute spannen ? Oder doch ne Holzwerkstoffplatte, womöglich kunststoffbeschichtet ?

Und auch: willst Du nur maximal zwei, drei Wochen während der “Heizperiode” darin “wohnen” oder auch ne ganze Wintersaison durchgehend vanlifen können ?

Leider glaube ich ist Holz hinter ner Alu-Aussenhaut eine Konstruktion, die sich nicht hundertprozentig lösen lässt, sondern eine mit einer Lebensdauer, die zur üblichen Lebensdauer von einem Auto passt.
Das Holz ist halt im Prinzip ein bischen eine doofe Innendämmung und das Alu sowohl einer der besten Wärmeleiter aller Baustoffe, die man sich vorstellen kann, als auch ne echte Dampfsperre.

Daher würd ich auch unbedingt ne Mischstrategie versuchen mit nem Aufwand je nach Nutzungsszenario. Im Extremfall z.B. mit ner Möglkichkeit, die Konstruktion aktiv zu entlüften, etwa über ein paar Leerrohre in den Ziwschenräumen, die an einen Flettner Dachlüfter angeschlossen sind. Haben Vanlifer auf m YT erfolgreich so gelöst.
Bzw. eigentlich ne Wohnkabine ohne Holzrost in der Wand wählen, z.B. aus ner tragenden Sandwichplatte ((mit volflächig mit den Beplankungen verklebten) geschlossenzelligen Kern ) .

Mindestens würde ich den Heizungsluftansaug von der Standheizung nach aussen legen und am besten regluierbar mit einem inneren kombinieren - dann kannst Du die Luftfeuchtigkeit regulieren über den Anteil der zugeführtten trockenen/ trocknenden Aussenluft. (Kostet natürlich mehr Energie).

Wenn Du nur mal ne Woche in den Herbstferien als Heizperiode hast und ansonsten im Sommer unterwegs bist, würde ich versuchen, ne Verkleidung so zu konstruieren, dass zumindest über die Wochen nach dem Urlaub die Feuchtigkeit ne Chance hat wenigstesn langsam wieder zu entkommen.

Da ich Dampfbremsen in Form von Plastikfolien nicht über den Weg traue, würde ich persönlich nicht komplett zu machen wollen. So ein Aufbau arbeitet ja während der Fahrt und auch bei der Montage mag die ein oder andere Fuge oder Durchführung oder Durchstossung entstehen, die langsam Feuchtigkeit über die Luft eindringen lässt, die dann in der Konstrutktion womöglich zu lange gefangen bleibt.

Hoffe, da ist etwas dabei an Gedanken, G T4J

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Guten Abend

Spannende Gedanken und Inputs.

Wie du schön schreibst, gibt es mit der dichten Aluhaut aussen einfach keine perfekte Lösung.
Ich lasse mal ein paar Situationen durch das Bauphysikprogramm :wink: mal schauen was am meisten Sinn macht.

Die Entscheidung ist hier definitiv noch nicht gefallen :).

Innen wird es eine Verkleidung aus Sperrholzplatten.+ Tapete oder Farbe geben (ist ja in dem Sinne auch scho relativ dicht).

Guten Abend dir! Liebe Grüsse

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Weiterhin geht es vorwärts, zwar immer in kleinen Schritten aber auch mit solchen kommt man Richtung irgendwann Richtung Ziel. Der ganze Cmaper ist jetzt gedämmt, und zwei neue Dachfenster sind eingebaut.





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Sieht cool aus!
Bin gespannt auf die weiteren Berichte’:slight_smile:

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Der neue Innenraum entsteht langsam.
Sieht doch gleich langsam wieder ein Stück “heimeliger” aus :slight_smile:


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Mittlerweile ist wieder ein bisschen etwas gegangen.
Wir sind am installieren der Standheizung / Boiler / Elektroinstallation / Wasserinstallationen und über die vergangenen Warmen und trockenen Tage haben wir dem Dach eine Flüssigkunststoffschicht verpasst.



Die ersten Reiseteilnehmer würde am liebsten schon auf und davon:

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Langsam aber stetig geht es mit unserem Ausbau voran. Und doch wird auch die Zeit langsam knapp und es muss wohl noch die eint oder andere Nachtschicht eingelegt werden in den nächsten Monaten… Im Frühsommer dieses Jahr soll es dann für zwei Monate Richtung Spanien gehen.

Allen einen guten Start ins neue Jahr!
Hebed Sorg und es erfüllts und schöns 2024!!

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Guten Abend und Frohes Neues baumgartnerluki

Danke fürs Zeigen - sieht schon wieder nach dem von Euch “gewohnt” hohen Standard aus. Mit einem solchem Anspruch wie dem Eurem explodiert die Ausbauzeit…?
(Ging mir jedenfalls mit meinen begrenzten Mitteln und know how so.)

Sieht toll aus - bin äusserst gespannt auf die nächsten Schritte.

Schönes 2024, G T4J

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Nach viel Arbeit diversen Nachtschichten mit und ohne Kids sind wir nun bereit.

Die erste grössere Reise mit “Karli” steht vor der Tür und somit auch gleich der erste Härtetest.

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Schöner als meine Küche zu Hause! :laughing: Toll gemacht, bravo :+1:

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Wow sehr schön😊

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