Eure Meinung: T3 1.6Diesel Bj.81 (für Indienreise)

Ciao metenand.

Habe (aus meiner Sicht) ein interessantes Angebot gefunden, dass sic für meine Reise nach Indien eignen könnte. Weisst jezt nur nuicht ob ich das richtig sehe, und wie das mit dem Preis aussieht… Jedenfalls ist auf verschiedenen Seiten die Meinung, das die alten 1.6l Saugdiesel eine zuverlässige, wenn auch nicht topmotorisierte Lösung ist für diese lange Reise. Dieser soll ohnen elektronik auskommen, und daher auch am einfachsten zu reparieren sein, wenn etwas ist. Nun zum Angebot:

T3 Baujahr 81
1.6 Diesel (komplett überarbeitet), CS?
95000km
Mit Wohnmobilausbau und Hubdach.
Kein Rost.

Preis 7000 Franken.

Was meint ihr dazu, danke für eure Meinung.

Hört sich nicht schlecht an, wenn du auf befestigten Wegen bleiben willst und es nicht eilig hast.
Am besten einen T3 Spezi oder Mech.mitnehmen,
Anschauen , Probefahren, Kompression messen, von wem wurde der Motorüberarbeitet ? Gibt es Werkstattrechnungen ?
Zum Preis kann ich nichts sagen, da fehlen mir die Erfahrungswerte.

Das “komplett überarbeitet” würde ich auch genauer hinterfragen.
Wenn der Motor erst 95’000km hat, sollte der eigentlich noch fit sein und noch keine “Überarbeitung” nötig haben. Also km-Stand versuchen an Hand der Dokumente zu überprüfen.
Wenn mit überarbeiten aber irgendwelche “Optimierungen” gemeint sind, rate ich davon ab. Denn diese sind selten professionell und schon gar nicht auf Zuverlässigkeit und Langlebigkeit ausgerichtet.

1 Like

Die 95000 Km würde ich bei einem fast 30 Jahre altem Auto anzweifeln. Mag sein, dass es soetwas gibt, die Regel ist es aber nicht. Das würde dann auch die Überarbeitung des Motors erklären. Der Tacho hat wahrscheinlich nur fünf Stellen, weshalb man sich die tatsächliche Laufleistung aussuchen kann - je nachdem, ob man Käufer oder Verkäufer ist.

Ansonsten ist zu den Saugdieseln zu sagen, dass sie langsam und zuverlässig arbeiten. Fast zwei Tonnen Gewicht, das man mit Campingausbau locker erreicht und 50 PS - da sollten 95 Km/h kaum zu überschreiten sein. Da kann der Weg nach Indien lang werden.

Andererseits: Sind die Straßen schlecht, kann man ohnehin nicht schnell fahren.

Mehr noch als der Motor, sollte die Karosserie betrachtet werden. Alle kritischen Stellen genau anschauen und im Zweifel lieber weiter suchen.

7000 Franken scheinen mir für Baujahr 1981 die obere Preisgrenze zu sein. Dann muss wirklich alles top sein und die Überarbeitung des Motors mit Quittungen belegt werden können.

Hallo

[quote=“Mammut78”]Ciao metenand.

Habe (aus meiner Sicht) ein interessantes Angebot gefunden, dass sic für meine Reise nach Indien eignen könnte. Weisst jezt nur nuicht ob ich das richtig sehe, und wie das mit dem Preis aussieht… Jedenfalls ist auf verschiedenen Seiten die Meinung, das die alten 1.6l Saugdiesel eine zuverlässige, wenn auch nicht topmotorisierte Lösung ist für diese lange Reise. Dieser soll ohnen elektronik auskommen, und daher auch am einfachsten zu reparieren sein, wenn etwas ist. Nun zum Angebot:

T3 Baujahr 81
[/quote]

Unser hat 82er Jahrgang und gehört zu den ersten Diesel, wurde bestell als es den Diesel in der Schweiz gab. Als müsste das einer der wirklich aller ersten sein wenn er ein 81er ist.

Wenn 81er muss es ein CS sein einen anderen Diesel gab es damals nicht.

:gruebel: Der Kilometerzähler ist 6-Stellig und unser hat ca. 170’000 km was eigentlich schon relativ wenig ist.

Selbstausbau?

Obwohl unser zu Hause immer in der Garage stand, hatte er vorne hinter der Stossstange auch Rost. Dort wo das Wasser liegenbleibt.

Je nach Ausbau, falls Westfalia nehmen. Sonst ansehen und die Karrosserie checken. Unser Motor hatte auf Grund eines Fabrikationsfehler mal einen Zylinderkopfwechsel und die EInspritzpumpe wurde gewechselt, sowie der Zahnriemen aber ansonsten wurde in diesem Bereich nichts gemacht. Wieso würde der überarbeitet? Sollten wir uns auch mit sowas beschäftigen, wenn wir ein Jahr mit dem rumreisen wollen? Ich dachte eher wir fahren und wenn etwas hopps geht schauen wir mal.

[quote=“Mammut78”]
Was meint ihr dazu, danke für eure Meinung.[/quote]

Gruss
tomix

Ich greife das Thema nochmals auf, da ich nicht extra ein neues Thema starten wollte… Was sind eure Erfahrungen mit dem 1.6D CS Motor in den Bergen? Ist eine Fahrt ins Engadin über den Julier möglich oder ist das zu ambitioniert? oder Richtung Davos, schafft ein CS sowas?
Danke für ein Feedback :slight_smile:

Hi

Der CS schafft alles, warum zweifeln so viele daran?
Die Frage ist nur, wie schnell :wink:
Je nach Steigung bist du halt zwischen 35 und 60 km/h unterwegs. Egal, du bist ja der vorderste in der Kolonne :grimacing:

4 Like

Ok danke :blush: warst du mit dem CS schon mal auf 2000m unterwegs?

Ja, da funktioniert mit einem CS auf 2000 m Höhe (ich habe auch schon welche am Julier überholt :wink: … )
Gruess, Hansruedi

Wir sind mit einem CS (lange Achsübersetzung) 11 Monate durch ganz Europa gereist und damit auch regelmässig ins Engadin oder an den Comersee zum Surfen. Zum Surfen mit einem kleinen Surfanhänger über den Julier oder den Splügen. Drehzahlmesser ist sinnvoll, da du beim 4. Gänger sehr wenig Spielraum hast, wann du den Gang wechseln musst (eigentlich kein Spielraum). Wenn es dann halt im 1. Gang hochgeht kannst du auch nach Drehzahl fahren, damit der Motor nicht zu heiss wird (der Tacho zeigt dann nix mehr an).
Siehe hier:
http://t3.artx.ch/

Nun ist es ein 5-Gänger KY, aus meiner sich sind das Welten (insbesondere 5 Gänge zu haben).

Aber 28 Jahre tat es auch der CS und man kann damit auch Autofahren lernen. Allerdings musst du dir schon einiges bewusst sein (z.B. wenn man vor dem Ausbau die Autobahneinfahrt vor dem Baregg Richtung Zürich nahm, am Ende der Einspurstecke hatte man knapp 60 km/h und auf der rechten Spur fahren alle LW mit knapp über 80 km/h).

Gruss
tomix

Ich kann Tomix beipflichten,

mit CS ist alles etwas gemütlicher, hatte aber schon 5 Gänge zur Verfügung. Mit 5.Gang hat am Berg auf Autobahn das Tempo nicht halten können, also im 4. den Berg hoch. Leider gab der Moto rirgendwann Oel von sich im 2005 wo mir dann Thomas einen KY implantiert hat und das fühlte sich dann besser an … yeah im 5. den Berg hoch . . grad so…
Egadin mit Bootshänger 600kg war möglich über den Julier . . .ja nöd tüffer als 2.Gang und immer schwungvoll in die Kehren.
Habe dann die Anreise ins Engadindann spätere Jahre via Vereina verlegt… schonte den Motor und die Nerven.
Hoffe das hilft
Gruss GonzoKY
jetzt T5 2,5 TDI