Anlassprobleme T3, CU Lufti

Ich habe seit ein paar Wochen Probleme beim Anlassen.

Kalt: Anlassen, springt kurz an, geht dann wieder Aus. 3-4 mal dieses Spiel wiederholen, dann läuft er dauerhaft, weigert sich aber in den ersten paar Minuten etwas gegen das Gas geben. Man muss sehr vorsichtig sein, sonst ruckelts und er geht wieder aus. Blöd, wenn man nach dem Losfahren in der Zeit Stopp & Go Verkehr hat, nach jedem Halt muss man wieder sehr vorsichtig losfahren.Nach ein paar Minuten fährt er wieder tiptop.

Heiss: Nach kurzem Abstellen (tanken oder so) kein Problem. Nach 20-30 Minuten muss man extrem lange orgeln, das Pedal geht langsam bis zum Anschlag, dann läuft er Widerwillig an, baut kaum Drehzahl auf und braucht eine Weile, bis er normal fährt.Stellt auch gerne mal ab, weil der LL tief runter geht. Stinkt dann auch recht nach Benzin. Ab >1h ist Anlassen wieder kein Problem mehr. Ich bilde mir ein, dass das Problem grösser wird, je heisser der Motor war.

Der Anlasser selbst ist sicher nicht das Problem, der dreht freudig wie immer.

Ich war viel unterwegs in letzter Zeit, 2x Tessin, Pässe, Autobahnen usw, nebst dem Anlassen kein Problem. Angesprungen ist er immer irgendwie.

Gestern hatte sich meine Werkstatt noch 1/2 Stunde für mich freigeschaufelt, Verdächtig war das LL Ventil. Ersetzt und noch etwas herumjustiert, brachte aber leider nix. Stellt man ja erst zuhause fest, weil lauwarm gehts ja.

Nun stehen lange Ferien an, und ich stelle mir die Frage, ob ich das so angehen kann oder etwas dagegen spricht (Man kann ja ein bisschen planen, wie lange man irgendwo herumsteht). Oder sogar jemand einen Tip hat, der was bringen könnte. Leider bin ich nicht mit einer Werkstatt ausgerüstet, meine Vergaserkenntnisse sind sehr überschaubar, also selber was auseinandernehmen ist keine Option.

Was meint ihr?

Ich bin nicht vom fach, hatte aber mal ähnliche probleme in süd-amerika. Es blieb mir nichts anderes übrig, als die LAMDA-Sonde abzuhängen. Dann keine probleme mehr. Mag aber scheinbar der Kat nicht so sehr! Viel glück!

Hallo, bei dir wahrscheinlich nicht das Problem beim Lufti mit dem Kat.

Ich habe leider auch zu wenig Kenntnisse, aber kann mir es gut vorstellen und ähnliche Probleme manchmal. Könnte es an den Vergasern liegen, sind diese richtig eingestellt (Abgaswert, Standgas i.O.?) alles fest angeschraubt, alle Unterdruckschläuche und 12V Kabel richtig dran?

Gruss Oli

Hoi Crashpilot

Als allererstes die beiden Gummistücke der Unterdruckanlage genau anschauen / kneten / biegen. Die reissen nämlich so durchschnittlich alle 2-3 Jahre durch! Das ist das eine Winkelstück am Vergaserfuss rechts, und ein T Stück am Vergaserfuss links.

GRuss Jörg

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Lambadasonde und Kat hat mein Bus noch nicht. Abgaswerte stimmen soweit.

@schirx : Danke für den Hinweis! Das T-Stück sieht gut aus, das Winkelstück etwas spröde, aber nicht gerissen. Scheint auch dicht zu sein.

Diese und alle anderen Unterdruckverbindungen (die Schläuche oben durch etc.) müssen nur marginal Luft ziehen, damit er nicht mehr Standgas hält. Auch die vermutlich Bock harten Verbindungen hinter dem Luftfilterkasten durch dürfen keine Undichtigkeiten haben.
Was auch noch häufig vor kommt, ist dass die Vergaseroberteile sich verziehen. Dann gibts einen Luftspalt zwischen Ober- und Unterteil. Das sieht man aber praktisch nur wenn man die Vergaser ausbaut oder allenfalls wenn man den oberen Luftfilterteil abbaut und im dunkeln mit einer Taschenlampe in die Vergaser rein leuchtet, sieht man links und/oder rechts einen Spalt leuchten. Das wäre das eigentlich schlimmste Szenario, weil dadurch läuft er dann zu mager, was Dir die Kolben verbrennt…

GRuss Jörg

Oje, du machst mir Freude…

Ich schau mal nach, wie weit ich die Unichtigkeiten ausmachen kann. Mein Mech meint nun, das was mit den Startklappen nicht in Ordnung ist (die machten in der Vergangenheit immer wieder Probleme) und Ferien kein Problem sind. Da ich mich eher auf Meereshöhe herumtreiben werde, kommt das dem Gemisch zu Gute.

Wie bemerkt man ein zu armes Gemisch sonst noch beim Fahren? Im Flugzeug habe ich eine Abgastemperaturanzeige, die mir beim Mischen hilft, im Bus nicht mal ein Drehzahlmesser :frowning:

Ja diese Choke, Klappen müssen natürlich auch funktionieren. Die sind im kalten Zustand geschlossen und werden durch die Bimetall Heizelemente ab Zündung ein kontinuierlich immer mehr geöffnet. Wenn der Motor warm ist bzw. nach spätestens 5 Minuten Bestromung müssen die senkrecht stehen. Die bleiben dann auch offen, bis man vor dem Start einmal das Gaspedal langsam durchtritt. Dann sind die geschlossen und der Choke ist aktiviert.
Das kannst Du auch relativ einfach prüfen (Motor aus): Luftfilterabdeckung ab, so dass Du in die Vergaser siehst. Dann einmal am Gestänge Gas geben und beide Klappen müssen schliessen. Dann Zündung ein (nicht Motor an) und rund 5 Minuten warten. Die Klappen müssen dabei immer mehr öffnen.

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Ich könnte Dir anbieten, Dir meine Nebelmaschine auszuleihen. Dann könntest Du einiges von Jörgs Liste abarbeiten.. Ich bin heute abend in Zürich und könnte Dir die auf Altstetten bringen..

Danke, das ist nett, aber ich habe leider keinen geeigneten Platz, um gross herumzuwerkeln. Gestern bin ich übrigens 2x bei dir vorbeigefahren :waving_hand:

Ich werde wohl morgen einfach mal losfahren und hoffen, dass das Problem nicht eskaliert. Zur Not gibts auch in GB einige Buswerkstätten. Grundsätzlich fährt der Bus ja so wie er soll.

Ich schau am Abend nochmals nach den Klappen. STutzig macht mich da nur, dass eine Fehlfunktion ja das Anlassen bei heissem Motor nicht beeinflussen müsste. Da hätte ich eher im Verdacht, dass nicht genug Sprit im System ist.

Wenn die Starterklappe halb hängend sind, also weder ganz offen noch ganz zu, hast Du sowohl schlechten Kalt- als auch schlechten Heissstart.

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Wie Du magst. Du könntest hier in Rifferswil etwas arbeiten auf dem Parkplatz;-) Oder Du nimmst die Nebelmaschine mit falls es in GB zu wenig Nebel hat :rofl:

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