2000.- ist doch voll okay für einen T3 der noch fährt und sogar noch MFK hat. Das ist aus meiner Sicht ein fairer Preis.
Gruss
tomix
Der bus hat eine sogenannt selbsttragende Karosserie, sprich es galt alles als tragend. Aber es kommt trotzdem drauf an was du schweissen wills.
das ist von 2010
Und ich dachte schon ich bin der einzige dem das auffällt…
Ja, aber die frage von fabian ist aktuell;)
ja, und es interessiert mich sogar auch, die Frage.
vwt4 jahrgang 1991
2,5l Benzin
ich habe an ein paar stellen am schweller innen rostlöcher. kann ich diese einfach mit einem blech überlappend schweissen? muss die naht durchgezogen sein oder kann sie auch gepunktet sein?
dazu kommen noch 2 löcher unter der batterie.
das ist gleich zwischen dem holm wo die hupe dran ist und so einem trägerdings der unter der batterie durchgeht. kann ich da auch überlappend schweissen oder muss ich auf stoss?
das bild ist von innen, unten sieht man den trägerdings
Dazu habe ich am schweller über die ganze länge ein durchrosteter innenschweller. da waren unten am falz ursprünglich 2 bleche aufeinander. den aussenschweller ist da auch durch. kann ich da nur den aussenschweller wechseln (habe ich als repblech) oder muss ich auch den Innenschweller wechseln bezw. ein 2.tes blech draufschweissen?
Grosszügig ausschneiden und neue Bleche gepunktet anschweissen. Die Naht kannst du schön Punkt für punkt machen.
Beim Schweller musst du innen und aussen mit neuem Blech versehen.
Sali Fabian
Ein Blech überlappend draufschweissen würde ich stark abraten.
Hier das richtige vorgehen:
- Rep. Blech kaufen oder selber bauen, das Blech muss deutlich Grösser sein als die Gammelstelle
- vergammelte Stelle in der Grösse des Rep. Blechs Rausschneiden.
- Rep Blech reinschweissen.
Theoretisch darf das Blech gepunktet werden. Der Abstand der Punkte ist irgendwo in einer DIN ISO Richtlinie oder ähnlichem definiert. Aus dem Kopf meine er ist <2cm.
Einfach nur Punkten macht aber nicht überall Sinn. Dort wo es wirklich halten muss sollte durchgehend geschweisst werden. Mit durchgehend meine ich aber nicht das man 10 cm Nähte auf einmal ziehen soll, dabei würde sich nämlich alles verziehen.
Gruss René
und schön gegen Rost behandeln rundherum.
In Winterthur wurde mir gesagt, dass zB BSäule, und alle weiteren sicherheitsrelevanten Teile mit gleichem Material repariert sein müssen.
es gibt auch einen reparaturleitfaden zum thema:
Leitfaden_Karosserie_Arbeitsverfahren_und_Methoden_(Instandsetzung).pdf
ev mal reinschauen
gruss
siegi
Hallo zusammen.
Ich muss jetzt doch auch mal etwas loswerden vor allem bezüglich „schnell schweissen lernen“. Das Schweisserhandwerk ist nicht ohne Grund ein Beruf. Es gibt sicher viele da draussen, die das nicht in einer Ausbildung gelernt haben und trotzdem tiptop schweissen, glaubt aber nicht dass man nach einem Clubschuhlkurs o.Ä. gleich alles kann und versteht.
Gerade Carosseriearbeiten sind je nach dem tückisch. Dünnes Blech verzieht sehr schnell, es gibt Einbrand oder Poren etc. etc. Auch wird es bei manchen Teilen gefährlich wenn nicht sauber geschweisst wird, oder mann darf sie garnicht schweissen.
Ich will hier keinem in die Suppe spucken, sondern lediglich vor zu viel Euphirie warnen. Denn wie gesagt es ist nicht ohne Grund ein Beruf und kein Hobby.
Aber um die Frage zu beantworten: Gestossenen Bleche und tragende Teile schweisse ich immer ganz durch. Das heisst max. 1cm schweissen und dann wieder abkühlen lassen und wo anderst 1cm schweissen. 1mm oder dünner punkte ich oft auch nur bis alles zu ist. Und immer schön alles wider sauber machen bevors weiter geht
Überlappende Bleche würde ich gerne Widerstandsschweissen, ab ich aber nicht, also meisst nur punkten oder Lochschweissen.
Und bitte nicht einfach Rost ignorieren. Es lohnt sich immer alles sauber rauszuschneiden auch wenn es im Moment nicht den Anschein macht. Sonst seid ihr in einem Jahr wieder an der gleichen Stelle am flexen nur ist der Rost dann schön in alle Winkel und Ecken gekrochen.
Gruass nicolas
Hallo Nicolas
Im Grundsatz bin ich Deiner Meinung!
Nur gibts den LehrBeruf “Schweisser” in der Schweiz leider nicht mehr. Die metallbearbeitenden Berufe behandeln diesen Fügeprozess in der Ausbildung je nach Fachrichtung mehr oder weniger. Als Weiterbildung bietet sich der Schweissfachmann/frau dann an. Es gibt aber diverse Kurse und Ausbildungen die einem die Grundlagen gut näherbringen können. Alles andere ergibt sich aus der Übung und Praxis. Ich kenne da unterdessen IT-Leute und Zahntechniker die ihr Schweiss-Hobby besser beherrschen als so mancher “Profi”.
so oder so, meine ca. 15 rostlöcher wurden von mir zugeschweisst und der bus hat nun die mfk bestanden.
Ps: da kein autolift vorhanden, habe ich den bus nur aufgebockt und so geschweisst. man hat genug bodenfreiheit.
für fragen --> pn 



